46 Cent

Regulierer genehmigt Porto für neuartigen Online-Brief

Die von der Deutschen Post beantragten Entgelte für die Beförderungs- und Zustellleistung für den so genannten "hybriden Onlinebrief" sind von der Bundesnetzagentur genehmigt worden.

23.02.2010, 16:25 Uhr
ISDN Telefonanschluss© Daniel Kühne / Fotolia.com

Bonn (ddp/red) - Das zur Genehmigung vorgelegte Entgelt betrage 0,46 Euro für den Standardbrief, teilte die Bonner Behörde am Dienstag mit.

Die Post will den Angaben zufolge über ihr Onlineportal den Brief des Kunden annehmen, ausdrucken, kuvertieren sowie frankieren und zustellen. Grund für die Ersparnis von neun Cent gegenüber dem normalen Standardbrief seien regelmäßig hohe Sendungsmengen.

Große Hoffnungen

Laut dem Präsidenten der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, wird der elektronische Briefversand "die schriftliche Kommunikation grundlegend verändern". Seiner Ansicht nach liege in diesem Bereich "viel Potenzial für innovative Produkte".

Wie die Behörde weiter mitteilte, wird es beim Onlinebrief der Post zwei Varianten geben. Bei der ersten Variante erfolgten alle Schritte von der Einlieferung bis zur Zustellung auf elektronischem Weg. Der sogenannte hybride Onlinebrief werde dagegen über die Zusteller zum Empfänger befördert.

Ab Spätsommer für alle Kunden

Die Post wolle nun den "hybriden Onlinebrief" zunächst als Betriebsversuch mit Geschäfts- und Privatkunden testen. Im Spätsommer soll die Leistung dann allen Verbrauchern angeboten werden.

Ausführliche Infos zum Thema
Top