Preissenkung

Reaktionen auf Senkung der Mobilfunkentgelte

Am Dienstag hat der Regulierer neue Entgelte für die Weiterleitung von Gesprächen in andere Handynetze festgelegt. Diese Preise sind nicht nur für die Netzbetreiber wichtig, sondern auch für die Kunden.

Telefonieren© Suprijono Suharjoto / Fotolia.com

Bonn (red) – Der Regulierer hat die so genannten Terminierungsentgelte in die Mobilfunknetze auf 6,59 c/min für die beiden D-Netze und auf 7,14 c/min für die E-Netze gesenkt. Die neuen Entgelte liegen damit für T-Mobile (www.t-mobile.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) um gut 16 Prozent, für E-Plus (www.eplus.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) und O2 (www.o2-online.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) um knapp 19 Prozent unter den bisherigen Entgelten von 7,92 c/min bzw. 8,80 c/min. Alle Preise sind Nettowerte ohne Mehrwertsteuer.

Diese Entgelte fallen an, wenn ein Telefonat nicht innerhalb desselben Mobilfunknetzes geführt, sondern von einem Netz in ein anderes weitergeleitet wird. Sie müssen von dem Netzbetreiber des Anrufers dem Netzbetreiber des Angerufenen gezahlt werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand vom Festnetz oder dem Mobiltelefon anruft. Die neuen Entgelte gelten laut Behörde bis Ende November 2010.

Die Bundesnetzagentur begründete die Preissenkung mit den deutlich gestiegenen Verkehrsmengen in den Mobilfunknetzen, die insbesondere auf On-Net- und Datenverkehr zurückzuführen sind. Dies führe bei einer stabilen Kostensituation und effizienten Netzen zu geringeren Minutenpreisen. Bleibt abzuwarten, wie sich die Vorgaben auf die Endkundenpreise auswirken. In der Vergangenheit mussten die Verbraucher nach der Entscheidung der Behörde oft weniger für die mobile Kommunikation ausgeben. Der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, erwartet nicht, dass die Unternehmen die Preissenkung voll an ihre Kunden weitergeben. "Die Preise sind schon stark gefallen, das wird nicht mit der gleichen Tendenz weitergehen", betonte Kurth. Es sei zudem auch gesund, wenn eine Stabilisierung eintrete.

Ein E-Plus-Sprecher sagte auf Anfrage: "Grundsätzlich teilen wir die Auffassung der Bundesnetzagentur und der EU-Kommission, dass die Mobilfunkterminierungsentgelte sinken müssen." Jedoch sei bei der Entscheidung die vorteilhafte Frequenzausstattung der D-Netzbetreiber nur unzureichend berücksichtigt worden. Generell gelte: "Wir sind bei den Preisen mit unseren Marken und Tarifen bereits heute sehr gut aufgestellt".

Ein Sprecher des Mobilfunkanbieters Vodafone sagte, "ob ein Minus von 17 Prozent bei den Terminierungsentgelten gerade in Zeiten allgemeiner wirtschaftlicher Krise richtig ist, kann man hinterfragen. Positiv ist lediglich die lange Laufzeit und die damit verbundene Planungssicherheit."

T-Mobile wollte auf Nachfrage noch keine konkrete Preissenkung in Aussicht stellen. "Das lässt sich im Moment nicht beurteilen", kommentierte ein Sprecher.

Der Branchenverband Bitkom kritisierte die Gebührensenkung scharf. "Die Terminierungsentgelte in Deutschland liegen unterhalb des europäischen Durchschnitts", erklärte der Verband. "Die massiven Interventionen in den funktionierenden Markt schießen übers Ziel hinaus und sind kontraproduktiv."

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