Preissteigerungen

Preise für Eigentumswohnungen ziehen kräftig an

Über deutlich steigende Mieten vor allem in den Städten hatten wir bereits berichtet.

Reihenhaus© jomare / Fotolia.com

Über deutlich steigende Mieten vor allem in den Städten hatten wir bereits berichtet. Nun liegen Zahlen vor, die einen ganz ähnlichen Trend auch für Wohneigentum ausweisen, insbesondere für Eigentumswohnungen. Bei geschäftlich genutzten Immobilien hingegen sei derzeit nur ein moderater Preisanstieg zu verzeichnen.

Hauskauf verteuert sich im Schnitt um 4,1 Prozent

Laut einer Analyse des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) haben die Preise für Eigenheime und Eigentumswohnungen in Deutschland im 3. Quartal 2012 weiter angezogen. Besonders kräftig fiel der Anstieg bei den Eigentumswohnungen aus; hier stiegen die Preise gegenüber dem vorangegangenen Vierteljahr um 1,3 Prozent bzw. gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal sogar um 4,1 Prozent. Deutlich gemäßigter verlief der Preisanstieg bei den Eigenheimen (+ 0,1 Prozent zum Vorquartal und 2,3 Prozent zum Vorjahresquartal) sowie den Büromieten (+ 0,2 Prozent zum Vorquartal bzw. 2,9 Prozent zum Vorjahresquartal).

Warum nicht alle Immobilien teurer werden

Die gestiegenen Preise bei privatem Wohneigentum führte der Verband auf das deutlich gestiegene Interesse an städtischem Wohnraum zurück. Dass sich Büroimmobilien kaum verteuert haben, ist aus Sicht des vdp Anzeichen einer schwächeren realwirtschaftlichen Entwicklung. Der vergleichsweise geringe Mietanstieg reflektiere eine vorsichtige Nachfrage, die mit der gegenwärtigen und erwarteten Konjunkturabschwächung korrespondiere. Alle Preisindizes gewinnt der Verband nach eigenen Angaben von Mitgliedsunternehmen, die Immobilienkäufe finanziert haben.

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