Internet aus der Steckdose

Powerline heißt in Mannheim "Vype"

Für eine einmalige Anschlussgebühr von 119 Euro und eine monatliche Gebühr von 14,90 Euro können Mannheimer Internetnutzer jetzt superschnell über das Stromnetz surfen.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
In den drei Mannheimer Stadtteilen Niederfeld, Neckarau und Lindenhof hat vor einigen Tagen ein neues Zeitalter begonnen: Internetsurfer können dort jetzt Datenmengen in schnellen Geschwindigkeiten bearbeiten. Die sogenannte "Powerline"-Technologie bietet Internet aus der Steckdose. Bei der Mannheimer MVV Energie AG heißt das Produkt dazu "Vype".

Die MVV-Tochter MAnet wird "Vype" nun professionell vermarkten. "Unsere Technik ist marktreif und entspricht in vollem Umfang den gesetzlichen Bestimmungen. Die Kunden aus den drei Stadtteilen können noch vor 2002 mit einem Anschluss rechnen", so Ingo Schönberg, Geschäftsführer der MAnet. Ziel ist, bis Ende 2003 "Vype" im gesamten Stadtgebiet anbieten zu können. Der Unterschied zum herkömmliche Internetanschluss: Obwohl der Computer immer mit dem Internet verbunden ist, wird nicht die Zeit bezahlt, die man im Netz surft, sondern die Datenmenge, die vom Netz heruntergeladen wird. Komfortabel ist auch, dass ein Computer jetzt an jeder Steckdose angeschlossen werden kann.

"Vype" gibt es dabei in zwei Preiskategorien: "Vype family" ist für den durchschnittlichen Internetnutzer geeignet. Wer sich täglich intensiver im Netz tummelt, wählt "Vype profi". Bei beiden Modellen betragen die einmaligen Anschlusskosten 119 Euro. Hinzu kommen bei "Vype family" monatlich 14,90 Euro, bei „"Vype profi" 33,90 Euro. Inbegriffen sind bei der Profi-Variante ein Gigabyte Datentransfer. Für "Vype family"–Nutzer kostet ein Megabyte Datentransfer 3,3 Cent.

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