Preissteigerungen

Postbank: Papier-Überweisung kostet 99 Cent

Postbank-Kunden, die ihre Überweisungen gern in Papierform einreichen, müssen künftig dafür bezahlen.

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Postbank-Kunden, die ihre Überweisungen gern in Papierform einreichen, müssen künftig dafür bezahlen. Ab April 2015 erhebt die Bank für jede derartige Transaktion 99 Cent. Papier-Überweisungen seien aufwändiger in der Bearbeitung, erklärt die Bank im Informationsschreiben, das den betroffenen Kunden zugegangen ist.

Auch Scheckeinzüge werden kostenpflichtig

Man habe diese Leistung in der Vergangenheit nur kostenlos anbieten können, weil man mit dem Geld auf den Konto arbeiten konnte. Durch die Niedrigzinsphase sei das nun nicht mehr möglich, zitieren Medien einen Sprecher der Postbank.

Außerdem fallen Scheck- und Wechseleinzüge sowie die jeweils erste Ausführung eines Dauerauftrags unter die Neuregelung. Nicht betroffen ist übrigens das Kontomodell "Giro extra plus".

Postbank: Nur noch wenige Papier-Überweisungen

Nach den Angaben der Postbank werden nur noch knapp vier Prozent aller Buchungen in Papierform eingereicht. Überweisungen übers Internet-Banking, Telefon-Banking oder an den Überweisungsterminals bleiben auch weiterhin kostenlos, sodass Kunden doch einige Alternativen bleiben.

Die Postbank ist nicht allein mit ihren Gebühren für Überweisungen in Papierform, dennoch ärgern sich viele Kunden über die Anpassung. Wer die Umstellung nicht hinnehmen möchte, kannwidersprechen. Dazu rät beispielsweise die Stiftung Warentest. Allerdings könnte das dazu führen, dass die Postbank ihrerseits das Girokonto kündigt.

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