Statement

Pinkwart fordert nationale Energiekonferenz

Nordrhein-Westfalens Innovationsminister Andreas Pinkwart (FDP) fordert von der Bundesregierung eine nationale Energiekonferenz. Daraus erwachsen soll nach Pinkwarts Vorstellungen ein breiter Energiemix, der alle wesentlichen Kriterien erfüllt.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Niederaußem (ddp/sm) - "Wenn wir nicht bald ein tragfähiges energiepolitisches Gesamtkonzept für Deutschland erarbeiten, läuft die Energiesicherheit aus dem Ruder", sagte Pinkwart am Freitag bei einem Be­such im Innovationszentrum von RWE Power in Niederaußem.

Eine nationale Energiekonferenz solle die Grundlage für einen breiten Energiemix schaffen, der Versorgungssicherheit, Klima­schutz und Bezahlbarkeit sicherstelle. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dürfe dieses Thema nicht länger ausblenden, nur weil sie an das Thema Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke nicht heran wolle, mahnte der Minister.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Rechtsschutz

    Kabinett: Konzerne werden für Atomausstieg entschädigt

    Für den beschleunigten Atomausstieg erhalten die Betreiber von Atomkraftwerken eine Entschädigung. Das Bundeskabinett segnete den Entwurf zur Änderung des Atomgesetzes ab. Die genaue Summe wird aber erst 2023 ermittelt.

  • RWE

    RWE steigert Gewinn - bangen um Kohlemeiler

    Der Essener Energieriese RWE kann sich 2017 über eine deutlich verbesserte Bilanz gegenüber dem Vorjahr freuen. Besorgt zeigt sich Konzernchef Krebber über die politischen Pläne zur Drosselung des Kohlestroms. In Deutschland basiert der Kraftwerkspark der Firma zu 60 Prozent aus Kohlemeilern.

  • Strompreise

    IHK Nord warnt vor Energieengpass in Norddeutschland

    In Norddeutschland droht nach Angaben der IHK Nord spätestens ab 2020 ein Energieengpass, da die Abschaltung von 35 Kraftwerken geplant sei. Bundeskanzlerin Merkel spricht sich derweil dafür aus, in der Bevölkerung um Akzeptanz für den Bau moderner Kraftwerke und Leitungsnetze zu werben.

  • Strom sparen

    Merkel spricht sich für deutsche Netzgesellschaft aus

    Angela Merkel hat sich für die Vereinigung der deutschen Strom- und Gasnetze in einer deutschen Netzgesellschaft ausgesprochen. "Wir müssen daran sehr intensiv arbeiten, weil nur dann wieder Investitionssicherheit geschaffen werden kann", sagte die Kanzlerin am Freitagabend vor dem Wirtschaftsrat der CDU.

  • Stromtarife

    EU-Klimabeschlüsse stoßen in Deutschland auf heftige Kritik

    Die EU-Klimabeschlüsse sind in Deutschland auf heftige Kritik gestoßen. Grünen-Fraktionsvize Bärbel Höhn bezeichnete die Vereinbarung als "Kniefall vor der Industrie". Die SPD-Präsidentschaftskandidatin Gesine Schwan warf Merkel Rückschritte in der Klimapolitik vor.

Top