Preissteigerungen

Pilzbefall könnte Kaffee merklich verteuern

Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, sind 70 Prozent der Anbauflächen für Kaffee in Guatemala von einem Pilz befallen.

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Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, sind 70 Prozent der Anbauflächen für Kaffee in Guatemala von einem Pilz befallen. Deshalb sei nun ein großer Teil der Ernte in Gefahr. Die drohende Verknappung würde bei den Abnehmern, also im Endeffekt bei uns Kaffeetrinkern, mit ziemlicher Sicherheit zu höheren Preisen führen.

Pilz "Kaffeerost" gefährdet die Ernten

Otto Molina Perez, Präsident Guatemalas, hat aufgrund des Pilzbefalls inzwischen sogar den Notstand ausgerufen und staatliche Hilfen in Millionenhöhe freigegeben. Molina zufolge würde die Kaffeproduktion ohne sofortige und ausreichende Gegenmaßnahmen um bis zu 40 Prozent zurückgehen. Mit den Geldern sollen Kleinbauern vor allem Pestizide kaufen können. Den Berichten zufolge seien wegen des Pilzes, der "Kaffeerost" heißt, auch die Ernten in anderen mittelamerikanischen Ländern gefährdet, etwa in Costa Rica, Panama oder Honduras. Dort seien ähnliche Maßnahmen ergriffen worden.

Preissteigerung wohl kaum zu vermeiden

Wenn die Ernte durch den Pilz tatsächlich zu einem solch hohen Prozentsatz zunichte gemacht würde, müssten auch wir Endverbraucher tiefer in die Tasche greifen. Zwar kommt unser Kaffee nicht nur aus Mittelamerika, sondern auch aus Afrika, Asien und Südamerika, doch solch große Ausfälle wären wohl ohne Preissteigerungen kaum zu verkraften. Kaffee gilt übrigens neben Mineralwasser (und vor Bier und anderen Alkoholika) als das beliebteste Getränk der Deutschen.

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