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Pfungstadt bezieht Ökostrom

Seit gestern werden knapp 240 000 Kilowattstunden Ökostrom zur Versorgung der Rathäuser, Bürgerheime, Sporthallen und Kindergärten sowie des Feuerwehrgerätehauses der hessischen Stadt Pfungstadt ins Stromnetz eingespeist. Der Vertrag hat eine Laufzeit von zunächst zwei Jahren.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Pfungstadt (red) - Die hessische Stadt Pfungstadt setzt ein Zeichen für zukunftsorientierte Handlungsweise: Seit 1. Juli werden elf Liegenschaften der Stadt mit ökologisch erzeugtem Strom der NaturPur Energie AG versorgt.

Seit gestern werden knapp 240 000 Kilowattstunden Ökostrom zur Versorgung der Rathäuser, Bürgerheime, Sporthallen und Kindergärten sowie des Feuerwehrgerätehauses ins Stromnetz eingespeist. Der Vertrag hat eine Laufzeit von zunächst zwei Jahren.

In Geschäftsbeziehung stehen Pfungstadt und NaturPur bereits seit 1999. Damals hat sich die Stadt als eine der ersten Kommunen an dem NaturPur-Projekt "Photovoltaikanlagen auf kommunalen Kindergärten" beteiligt, das NaturPur allen 66 Städten und Gemeinden im Netzgebiet der damaligen HEAG initiiert hatte. "In Zeiten knapper werdender Ressourcen ist es wichtig, erneuerbare Energien einzusetzen", erläutert Bürgermeister Horst Baier. "Ich bin ein überzeugter Ökostromkunde, auch privat. Wer ökologisch erzeugten Strom nutzt, leistet seinen persönlichen Beitrag zur Schonung der Umwelt."

Insgesamt beziehen inzwischen 21 Kommunen und zwei Landkreise Ökostrom von NaturPur. Diese befinden sich überwiegend in der Region Starkenburg, jedoch konnte NaturPur auch in Bayern mit der Gemeinde Puchheim und dem Landkreis Ebersberg Kunden gewinnen. Im Landkreis Darmstadt-Dieburg sind neben Pfungstadt auch Weiterstadt, Seeheim-Jugenheim, Roßdorf, Groß-Umstadt, Eppertshausen und Otzberg dabei. Und der Landkreis selbst ist dieses Jahr ebenfalls hinzu gekommen.

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