Preissteigerungen

Pflicht und Kür: Der Reifenwechsel mit RDKS

Der Winter naht und damit wird es auch Zeit für den Reifenwechsel.

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Der Winter naht und damit wird es auch Zeit für den Reifenwechsel. Für einige Autofahrer wird es nicht nur schwierig, dafür noch einen Termin zu bekommen, sondern in diesem Jahr auch besonders teuer. Hinter der möglichen Preiserhöhung stehen vier Buchstaben: RDKS.

RDKS: Reifendruckkontrollsystem wird Pflicht

Das elektronische Reifendruckkontrollsystem (RDKS) ist ab 1. November für alle Neuwagen in Europa Pflicht. Das zieht den Unmut so einiger Bürger auf sich. Der Sensor, der in etwa so groß wie ein 50-Cent-Stück ist, kostet direkt ein paar hundert Euro. Nach Einschätzung des ADAC werden inklusive Einbau und Programmierung 300 bis 350 Euro fällig, wenn das System noch nicht ab Werk vorhanden ist. Später könnten noch weitere Posten auf der Rechnung hinzukommen. Da der Reifenwechsel bis zu 25 Minuten länger dauern soll, muss laut sueddeutsche.de auch der Lohn für die zusätzliche Arbeitszeit mit drauf gerechnet werden.

Reifenwechsel für die Sicherheit

Dass sich viele Autofahrer über die Kosten beschweren, ist aufgrund der Preise wohl verständlich. Allerdings soll das System in Sachen Sicherheit einen großen Mehrwert bringen. Experten zufolge fährt rund ein Drittel aller Fahrer mit einem zu schwachen Reifendruck. Das führt dazu, dass man die Kontrolle über das Fahrzeug schneller verlieren kann. Der passende Reifendruck kann folglich sogar Leben retten. Außerdem wird Sprit gespart, wenn der Druck stimmt.

Der Bonner Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV) rät allerdings "Geizkragen" dazu, nicht selbst den Reifenwechsel durchzuführen, um den hohen Kosten aus dem Weg zu gehen. Auch die "Süddeutsche" warnt vor falschem Ehrgeiz: Für die Montage sind spezielle Werkzeuge und Fertigkeiten eine Notwendigkeit.

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