Zu wenig Pep

Pentagon verabschiedet sich von BlackBerry

Viele Mitarbeiter im US-Verteidigungsministerium dürfen sich bald ein neues Smartphone aussuchen: Das Pentagon teilte am Donnerstag mit, es löse seinen Exklusiv-Vertrag mit dem BlackBerry-Hersteller Research in Motion (RIM) auf.

BlackBerry

Washington (AFP/red) - Das Ministerium habe bereits andere Smartphone-Produzenten wie Apple um Angebote gebeten. Wenige Tage zuvor hatte schon die Immigrationsbehörde mitgeteilt, sie schwenke vom BlackBerry aufs iPhone um. Das Verteidigungsministerium will BlackBerrys künftig neben anderen Fabrikaten einsetzen.

Kein deutlicher Vorteil durch BlackBerry mehr

Militär und Nachrichtendienste in den USA haben die BlackBerrys von RIM lange Zeit aus Sicherheitsgründen bevorzugt; E-Mails werden etwa verschlüsselt versandt. Mittlerweile aber gibt es auch für andere Smartphones Miniprogramme, die etwa verschlüsselte Verbindungen ins Internet, zentral verwaltete Sicherheitseinstellungen oder das Löschen vertraulicher Daten bei Verlust des Handys erlauben.

"Ein iPhone oder ein Android hat einfach mehr Pep", sagte ein Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums, der anonym bleiben wollte. RIM kämpft schon seit Jahren gegen die Konkurrenz von Apple und Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android.

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