Preissteigerungen

Park+Ride-Anlagen in Hamburg kostenpflichtig

Hinter dem sogenannten "Park+Ride" (P+R) steht ein bestimmtes Konzept im Verkehrswesen: Parkplätze für Autos oder Motorräder werden in der Nähe von öffentlichen Haltestellen platziert, um so Berufspendlern und Besuchern die Möglichkeit zu geben, umweltschonend und kostensparend mit Bussen oder Bahnen weiterzufahren.

Autos© Gudellaphoto / Fotolia.com

Hinter dem sogenannten "Park+Ride" (P+R) steht ein bestimmtes Konzept im Verkehrswesen: Parkplätze für Autos oder Motorräder werden in der Nähe von öffentlichen Haltestellen platziert, um so Berufspendlern und Besuchern die Möglichkeit zu geben, den eigenen PKW abzustellen und umweltschonend und kostensparend mit Bussen, Bahnen etc. weiterzufahren. In Hamburg können die Pendler nun nicht mehr so viel sparen: Dort werden seit 28. Juli für die zuvor kostenfreien Parkplätze zum Teil zwei Euro am Tag verlangt.

Zehn Park+Ride-Anlagen bereits gebührenpflichtig

Zunächst betrifft die Neuregelung nur zehn der insgesamt 40 Park+Ride-Plätze am Stadtrand von Hamburg, so radiohamburg.de, darunter in Volksdorf, Harburg und Bergedorf. Neben dem Tagesticket können auch eine Monatskarte zu einem Preis von 20 oder eine Jahreskarte zu einem Preis von 200 Euro erworben werden. Die Kosten gingen auf eine Modernisierung der Parkplätze zurück, weitere Stellplätze sollen gebaut werden.

Weitere Anlagen ziehen nach

Laut dem Geschäftsführer der P+R-Betriebsgesellschaft soll es einen besseren Service in Form von Videoüberwachung oder Notrufanlagen geben. Alle weiteren Anlagen sollen zudem bis 2017 angepasst werden und dementsprechend auch nur noch gegen eine Gebühr nutzbar sein. Der Senat spekuliert dem Bericht nach auf Einnahmen in einer Höhe von 1,5 Millionen Euro, die wiederum in die P+R-Anlagen fließen sollen.

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