Statistik

November: Teure Energie lässt Erzeugerpreise steigen

Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag im November 2003 um 2,0 Prozent höher als im November 2002. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, hatte die Jahresveränderungsrate im Oktober 2003 bei 1,7 Prozent gelegen. Im Vergleich zum Vormonat blieb der Index im November 2003 unverändert.

19.12.2003, 14:28 Uhr
Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Wie schon in den vergangenen Monaten beeinflusste auch im November 2003 die Preisentwicklung bei einigen Energieträgern das allgemeine Preisklima besonders stark: So waren die Preise für elektrischen Strom im November 2003 um 8,4 Prozent höher als im November 2002, Erdgas verteuerte sich um 14,4 Prozent, Benzin um 3,4 Prozent, Diesel um 5,7 Prozent und leichtes Heizöl um 7,9 Prozent. Bei anderen Energieträgern waren gegenüber dem Vorjahr geringere Preiserhöhungen (Kohle plus 1,3 Prozent, Fernwärme plus 1,9 Prozent) oder Preisrückgänge (schweres Heizöl minus 2,6 Prozent, Flüssiggas minus 1,6 Prozent) zu verzeichnen. Ohne Energie hätte der Jahresanstieg des Index der Erzeugerpreise 0,2 Prozent betragen.

Überdurchschnittliche Preiserhöhungen im Jahresvergleich gab es im November 2003 u.a. bei Futtermitteln für Nutztiere (plus 9,2 Prozent) und Tabakerzeugnissen (plus 7,7 Prozent). Billiger als vor Jahresfrist waren im November 2003 u.a. Flachglas (minus 12,3 Prozent) und Zement (minus 10,2 Prozent).

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    Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag im Oktober 2003 um 1,7 Prozent höher als im Oktober 2002. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, blieb der Index im Oktober 2003 gegenüber dem Vormonat unverändert. Insbesondere die Verteuerung von Strom beeinflusste die Preisentwicklung.

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