Mehr Münztelefone kommen

Noch bis Ende Oktober nehmen Telefonzellen auch D-Mark-Münzen

Noch bis Ende Oktober kann man an deutschen Telefonzellen mit DM-Münzen telefonieren, die Aktion wurde verlängert. Das Umtauschverhältnis ist 1 D-Mark zu 1 Euro, somit telefoniert man zum halben Preis.

Festnetzanschluss© M.Jenkins / Fotolia.com

Noch immer schlummern große Mengen DM-Münzgeld in deutschen Haushalten. Viele Bürger tauschen ihre DM-Reste nicht um, weil sich der Weg zur Bank für die oft geringen Beträge nicht lohnt. Das hat sich die T-Com zunutze gemacht und lässt seit Juni die Nutzung von öffentlichen Telefonen mit D-Mark zu. Die Aktion wurde jetzt bis Ende Oktober verlängert. Der Umrechnungskurs wurde für die Aktion auf das Verhältnis 1 D-Mark zu 1 Euro festgelegt.

Ein Telefongespräch ist damit wieder ab zehn Pfennig möglich. Gespräche, die mit der ehemaligen deutschen Währung bezahlt werden, kosten damit nur rund die Hälfte gegenüber der Bezahlung mit Euro. Das Angebot gilt bundesweit an rund 50.000 Münztelefonen für Gespräche zu allen Zielen. Bezahlt werden kann mit Münzen zu 10 Pfennig, 50 Pfennig, 1 DM, 2 DM und 5 DM.

Mit der Einführung des Euro ist die Nutzung von Münztelefonen gegenüber Kartentelefonen wieder gestiegen. Ursache hierfür ist unter anderem die geografisch große Verbreitung des Euro. Reisende aus den Euro-Ländern haben stets die passende Währung parat und können so unkompliziert an Münzfernsprechern telefonieren. Vor diesem Hintergrund will die Telekom in Zukunft den Anteil an Münztelefonen erhöhen. So sind beispielsweise die so genannten Telestationen Allpayment-Geräte, nehmen neben Telefon- und Kreditkarten also auch Münzgeld an.

Das Angebot sei gut angenommen worden, so die T-Com, und deshalb verlängert worden. Bereits kurz nach Einführung telefonierten den Angaben zufolge im Schnitt rund 10.000 Menschen täglich mit DM-Stücken an den münzfähigen Geräten der T-Com.

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