Preissteigerungen

Neue GEZ-Abgabe kommt Firmen teuer zu stehen

Geworben wird allenthalben damit, dass sich für 90 Prozent der Nutzer nichts ändere, doch offenbar kommt die neue Abgabe für die Nutzung von Radio, Fernsehen und Internet einigen Firmen richtig teuer zu stehen.

GEZ© Denis Junker / Fotolia.com

Geworben wird allenthalben damit, dass sich für 90 Prozent der Nutzer nichts ändere, doch offenbar kommt die neue Abgabe für die Nutzung von Radio, Fernsehen und Internet einigen Firmen richtig teuer zu stehen. Einem Medienbericht zufolge wird beispielsweise im Falle einer bekannten Drogeriekette ein Aufschlag von 1300 Prozent fällig.

Erhöhung von 35.000 Euro auf 400.000 Euro?

Dies will zumindest Bild Online erfahren haben. Die Seite berichtet ohne Verweis auf ihre Quelle, dass nach der zu Jahresbeginn gestarteten Änderung der GEZ-Gebühr etwa die Drogeriekette Rossmann statt bisher rund 35.000 Euro nun 402.000 Euro zu zahlen hätte. Massiv teurer werde die Abgabe auch für Autovermieter, hieß es. Bild Online erwähnt das Beispiel der Firma Sixt, deren GEZ-Rechnung nach eigenen Angaben um rund 100.000 Euro ansteige.

Beitragsaufkommen soll wohl doch gesteigert werden

Bislang hatten die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF stets bestritten, dass die neue "Fernsehsteuer" auch dazu dienen soll, die Einnahmen der Sender zu erhöhen. Doch Bild Online will nun anhand eines Protokolls des NRW-Medienausschusses erfahren haben, dass die Vorgabe der Politik gelautet habe, das Beitragsaufkommen um ein Prozent zu steigern. Ob es bei der einprozentigen Erhöhung bleibt, scheint indes fraglich - Experten gehen davon aus, dass die Beiträge sogar um rund zehn Prozent klettern könnten.

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