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Nettobetrag im Dezember erhöhen: Rechtzeitig Freibeträge beantragen

Wer bis zum 30. November Steuer-Freibeträge für 2017 eintragen lässt, der hat im Dezember mehr Geld für Weihnachtsgeschenke zur Verfügung. Vor allem für Arbeitnehmer, die ein Weihnachtsgeld ausgezahlt bekommen, lohnt sich das dem Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine zufolge.

WeihnachtsgeldEin Steuer-Freibetrag kann auch für zwei Jahre eingetragen werden.© juefraphoto / Fotolia.com

Berlin - Für mehr Netto von Dezembergehalt und Weihnachtsgeld: Arbeitnehmer können sich noch bis zum 30. November Steuer-Freibeträge für das Jahr 2017 eintragen lassen. Darauf weist der Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine (BVL) hin. Die gesamten Ausgaben für 2017, zum Beispiel hohe Werbungskosten, werden in dem Fall schon im Dezember 2017 als Freibetrag bei der Lohnabrechnung berücksichtigt, wie BVL-Geschäftsführer Erich Nöll erläutert. Vor allem lohnt sich das für Arbeitnehmer, die Weihnachtsgeld bekommen. Der Nettobetrag werde dann deutlich höher ausfallen, betont Nöll.

Antrag auf Freibeträge kann elektronisch gestellt werden

Über ein elektronisches Abrufverfahren stellt das Finanzamt dem Arbeitgeber den Freibetrag für Dezember 2017 bereit, sofern man den entsprechenden Antrag auf Lohnsteuerermäßigung bis zum 30. November gestellt hat. Der BVL empfiehlt, zur Sicherheit ergänzend auch das Lohnbüro des Arbeitnehmers vorzeitig darüber zu informieren.

Frist verpasst - Freibetrag kann auch für 2018 eingetragen werden

Wer die November-Frist verpasst und erst bis Ende Dezember den Freibetrag beantragt, zahlt dann ab Januar 2018 weniger Lohnsteuer.

Ein Freibetrag kann auch für zwei Kalenderjahre eingetragen werden. Ändern sich aber die Voraussetzungen für den Freibetrag oder fallen ganz weg, müssen Arbeitnehmer das ihrem Finanzamt mitteilen.

Quelle: DPA

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