Ausgerechnet

Musikstreaming: Ein Dienst verbraucht viel mehr Strom

Musikstreaming auf dem Handy verbraucht nicht viel Strom, hat der Stromanbieter Eon ausgerechnet. Die Kosten dafür fallen kaum ins Gewicht. Allerdings gibt es einen Dienst, der deutlich mehr den Akku belastet als andere.

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München - Rund jeder zweite Deutsche nutzt inzwischen Musikstreamingdienste wie Spotify oder Apple Music. Monatliche Abogebühren haben sich durchgesetzt, doch daneben gibt es noch einen weiteren Kostenfaktor: Den Stromverbrauch. Dass dieser kaum ins Gewicht fällt, hat nun der Energieversorger Eon berechnet. Nur rund ein Cent Strom werden im Jahr fällig, wenn täglich 30 Minuten Musik mit dem Smartphone gestreamt werden.

Warum Youtube Music deutlich mehr Strom verbraucht

Dabei kommt es auch nicht auf den Anbieter an: Amazon Music, Apple Music, Spotify und Youtube Music liegen im Verbrauch ihrer Premium-Abomodelle jeweils gleichauf. Einzig die kostenlose Version von Youtube Music sorgt für einen signifikant höheren Akkuverbrauch. Der Grund: In der Basis-Version stoppt die Musik, wenn die Bildschirmsperre aktiviert wird - zudem werden automatisch Musikvideos abgespielt. Selbst bei niedrigster Bildschirmhelligkeit zehrt das am Smartphone-Akku. Der Verbrauch ist dann mehr als dreimal so hoch wie in der Bezahlversion.

Schlechte Internetverbindung belastet den Akku

Wichtiger als der Anbieter sind beim Musikstreaming dagegen eine stabile Internetverbindung und eine gute Bandbreite. Muss sich das Smartphone ständig neue Sendemasten suchen und sich mit ihnen verbinden, wirkt sich das negativ auf die Akkulaufzeit aus. Gleiches gilt für schlechte oder langsame Internetverbindungen. Beide Faktoren treten etwa bei längeren Zugfahrten auf, bei denen mobile Daten genutzt werden. Stromsparender ist es in solchen Fällen, die Lieder im WLAN herunterzuladen und unterwegs den Offline-Modus der Streaming-Apps zu nutzen.

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