Licht und Schatten

Mobile Navis im Test: Die Details entscheiden

Im Computerbild-Test schnitten nur vier von 16 mobilen Navigationsgeräten mit "gut" ab. Die Unterschiede bei Leistung und Ausstattung seien bisweilen groß. Interessenten wird geraten, auf die Details zu achten.

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Mobile Navigationsgeräte sind der Trend 2007. Ob im Fachmarkt, beim Discounter oder an der Tankstelle: Immer mehr Modelle locken Käufer, die Preise fallen. Zwar leisten sich aktuelle Geräte nur noch wenige leichte bis gar keine Navigationsfehler mehr. Große Unterschiede gibt es allerdings bei der Bedienung, bei der Ausstattung und bei der Qualität der Kartendarstellung. Doch seien viele Schwachstellen erst im Alltagsbetrieb erkennbar. Das berichtet die Zeitschrift Computerbild in ihrer aktuellen Ausgabe 7/2007.

Teils lahme Berechnungen

16 aktuelle Navigationsgeräte zwischen 200 und 450 Euro wurden miteinander verglichen. Eine der ersten Auffälligkeiten: Während einige Geräte nur wenige Sekunden für die Berechnung einer Route brauchten, ließen sich andere Modelle etwa für eine lange Strecke mehr als eine Minute Zeit.

Klare Ansagen nicht selbstverständlich

Klare Richtungsansagen und deutliche Kartenbilder sind wichtig für sichere Autofahrten. Das gibt es aber nicht bei allen Modellen. Oft war die Sprachausgabe zu leise oder verzerrt, oder die Formulierungen waren verwirrend. Wenn dann auch die Karten- und Kreuzungsdarstellung unübersichtlich ist, kann der Fahrer abgelenkt oder sogar falsch gelotst werden. Hilfreich ist es dabei, wenn ein Navigationsgerät schon mehrere Hundert Meter im Voraus die richtige Fahrspur ansagt oder die Straßennamen nennt. Außerdem praktisch: der Empfang von aktuellen Verkehrsdaten und das Umfahren von Staus. Das dafür notwendige "TMC"-Modul hatten jedoch nicht alle Kandidaten an Bord.

Wer gerne mit dem Auto in den Urlaub ins Ausland fährt, sollte einen genauen Blick auf die Länderliste des Kartenmaterials werfen. Denn selbst wenn "Europa" draufsteht, ist nicht immer ganz Europa drin. Bei einigen Modellen fehlen sogar die Karten von Belgien, Spanien, Portugal oder Polen. Weitere Details zum Navi-Test werden in der genannten Printausgabe verraten.

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