Wohnen

Mietpreise steigen bundesweit

2016 stiegen die Mietpreise nicht nur in den großen Städten in Deutschland. Zwar ist der Anstieg hier noch immer am größten, aber auch auf dem Land sind die Mieten teurer geworden. Wo zahlt man derzeit am meisten für das Wohnen?

Geld ausgeben© Peter Atkins / Fotolia.com

Berlin - Die Wohnungsmieten in Deutschland sind im vergangenen Jahr in ganz Deutschland gestiegen. Durchschnittlich zogen die Mietpreise bei neuen Verträgen um fast fünf Prozent an, auf durchschnittlich 7,65 Euro pro Quadratmeter. Das teilte das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) am Mittwoch mit. In Großstädten mit mehr als 500.000 Einwohnern kletterten sie auf 9,97 Euro pro Quadratmeter, das waren 6,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Sogar in ländlichen Kreisen stiegen sie leicht, lagen mit 5,87 Euro je Quadratmeter aber auf deutlich niedrigerem Niveau.

Mietpreise sind in München, Frankfurt und Stuttgart am höchsten

München bleibt die teuerste Großstadt für Menschen auf Wohnungssuche. Wenn sie einen neuen Mietvertrag abschließen, werden im Schnitt 15,65 Euro pro Quadratmeter fällig. Platz zwei und drei belegen Frankfurt am Main mit 12,76 Euro und Stuttgart mit 11,93 Euro. Es folgen Freiburg im Breisgau mit 11,39 Euro pro Quadratmeter, Ingolstadt mit 11,14 Euro und Hamburg mit 10,92 Euro. Am billigsten ist es für Mieter mit 4,30 Euro in den Landkreisen Lüchow-Dannenberg in Niedersachsen und Wunsiedel in Bayern.

Mehr Bewohner – teurere Mieten

Das beim Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung angesiedelte Institut hat Anzeigen im Internet und in Zeitungen ausgewertet, für Erst- und Wiedervermietungen von nicht möblierten Wohnungen zwischen 40 und 130 Quadratmetern. Notiert wurde jeweils die Nettokaltmiete. Grund für den Mietanstieg sei der Zuzug aus dem In- und Ausland in die Städte.

Quelle: DPA

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