Statistik

Mecklenburg: Verbraucherpreise im Oktober um 2,4 Prozent gestiegen

Teurer Strom und weiter steigende Gaspreise trieben auch im Oktober die Verbraucherpreise: Aktuellen Zahlen aus Mecklenburg-Vorpommern zufolge lagen die regionalen Energiepreise um 14,2 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Verbraucherpreise allgemein waren um 2,4 Prozent gestiegen.

07.11.2005, 13:50 Uhr
Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Schwerin (ddp-nrd/sm) - Der Preisauftrieb hat sich im Oktober in Mecklenburg-Vorpommern etwas abgeschwächt. Die Verbraucherpreise stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,4 Prozent, wie das Statistische Landesamt am Montag in Schwerin mitteilte. Das entsprach dem Bundesdurchschnitt. Im September hatte die Jahresteuerungsrate im Nordosten Deutschlands bei 2,7 Prozent gelegen. Gegenüber dem Vormonat blieben die Verbraucherpreise im Oktober konstant.

Hauptursache für den Anstieg war die erneute Erhöhung der Preise für Strom, Gas und andere Brennstoffe. Sie lagen um 14,2 Prozent über dem Vorjahresniveau. Trotz leichter Entspannung waren die Kraftstoffpreise mit 11,5 Prozent deutlich höher als vor Jahresfrist. Bei den Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken gab es einen Preisanstieg von 1,3 Prozent, bei alkoholischen Getränken und Tabakwaren von 9 Prozent sowie bei Preisen für Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe von 2,6 Prozent.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Strom- und Gaspreise

    Mehrwertsteuersenkung und Energiepreise dämpfen Inflation

    Die Energiepreise sind im Juli 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat gesunken, teilte das Statistische Bundesamt mit. Das hat sich dämpfend auf die Inflation ausgewirkt. Der Preisanstieg beim Strom hat sich demnach verlangsamt.

  • Strom- und Gaspreise

    Deutlicher Preisanstieg bei Strom und Gas

    Strom kostet in diesem Jahr rund 30,85 Cent pro Kilowattstunde und ist damit so teuer wie nie zuvor. Gleichzeitig sind die Preise für Gas erstmals wieder in den letzten Jahren angestiegen. Laut Bundesnetzagentur sind es besonders die Großhandelspreise, die die Kosten in die Höhe treiben.

  • Strom sparen

    Stoiber will Energiepreise drücken

    Der als Bundeswirtschaftsminister vorgesehene CSU-Chef Edmund Stoiber will sich für niedrigere Strom- und Gaspreise einsetzen. Erreichen will der bayerische Ministerpräsident dieses Ziel mit mehr Wettbewerb auf dem Energiemarkt. Inzwischen planen E.ON und RWE angeblich weitere Gaspreiserhöhungen.

  • Stromnetz Ausbau

    Verbraucherpreise haben im September deutlich angezogen

    Die gestiegenen Energiepreise haben im September zum höchsten Anstieg der Verbraucherpreise seit mehr als vier Jahren geführt. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch unter Berufung auf endgültige Berechnungen mitteilte, kletterten die Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Prozent.

  • Hochspannungsleitung

    Beispiel Hessen: Öl treibt Verbraucherpreise im September hoch

    Der hohe Ölpreis wirkt sich auf alle Energiepreise aus und hat im September auch die Verbraucherausgaben in Hessen in die Höhe getrieben. Wie das Statistische Landesamt in Wiesbaden jetzt mitteilt, lagen die Verbraucherpreise Mitte September um 2,2 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

Top