Preissteigerungen

Martinsgänse werden teurer

Vegetarier mögen sich schütteln, aber es ist nun einmal so: Derzeit ist Hochsaison für Gänsefleisch.

Geld sparen© gilles lougassi / Fotolia.com

Vegetarier mögen sich schütteln, aber es ist nun einmal so: Derzeit ist Hochsaison für Gänsefleisch. Am kommenden Sonntag ist Martinstag, und in wenigen Wochen steht uns wieder Weihnachten ins Haus. Doch der Gänsebraten wird dieses Jahr mehr kosten - angeblich wegen der gestiegenen Preise fürs Futter.

Am Martinstag geht es den Gänsen n den Kragen

Am 11. November ist Martinstag. Aus diesem Anlass weist der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) in Bonn darauf hin, dass man im Vergleich zum Vorjahr für die Martins- und auch Weihnachtsgans etwas tiefer in die Tasche greifen muss. Nach Informationen der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen lägen in diesem Jahr die Preise für eine frisch geschlachtete Gans zwischen 10,90 und 15 Euro je Kilogramm. Das sei im Schnitt fast ein Euro mehr pro Kilo als 2011. Der Grund für die höheren Preise seien die gestiegenen Futterkosten in diesem Jahr.

Warum es ausgerechnet am Martinstag Gans gibt

Dass die armen Gänse genau am 11. November in die Bratröhre wandern müssen, hängt übrigens mit der besonderen Bedeutung dieses Datums zusammen. Denn am Martinstag beginnt nicht nur die 40 Tage vorweihnachtliche Fastenzeit, dieser Tag war früher auch der Termin für Pachtzahlungen - und Gänse waren ein beliebtes Zahlungsmittel. Häufig wurde am 11. November auch das Gesinde entlassen und mit einer Gans beschenkt sowie Mägde und Knechte neu eingestellt.

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