Preissteigerungen

Langer Winter wirkt sich auch auf die Honigpreise aus

Die Liste an Teuerungen durch den nicht enden wollenden Winter scheint schier endlos - von höheren Heizkosten wegen der anhaltenden Niedrigtemperaturen über teureres Gemüse durch die spätere und schlechtere Ernte bis hin zu später ausfliegenden Honigbienen.

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Die Liste an Teuerungen durch den nicht enden wollenden Winter scheint schier endlos - von höheren Heizkosten wegen der anhaltenden Niedrigtemperaturen über teureres Gemüse durch die spätere und schlechtere Ernte bis hin zu später ausfliegenden Honigbienen.

Für Honig noch schlechtere Voraussetzungen als 2012

Schon 2012 sei ein "schlechtes Honigjahr" gewesen, so Peter Maske, Präsident des Deutschen Imkerbundes. In diesem Jahr sind die Voraussetzungen wohl noch schlechter, denn die Entwicklung der Bienen sei ebenso wie die der Pflanzen um mindestens zwei Wochen zurück. Es sei nicht ausreichend, wenn bald alle Pflanzen blühen - sie müssten bestäubt werden, sonst wüchsen zu wenig Früchte. Hier leisteten Bienen und andere Insekten wichtige Arbeit, der Wind trage nur einen kleineren Teil zum Ernteertrag bei.

20 bis 25 Prozent weniger Bienenvölker erwartet

Medienberichten zufolge hätten die Bienen wegen der ungewöhnlich langen Kälteperiode auch unter Darmerkrankungen zu leiden, weil sie nicht genügend Nahrung in Form von Nektar oder Pollen bekamen. Imkerpräsident Maske geht von 20 bis 25 Prozent Verlusten bei den Bienenvölkern aus - zwar etwas weniger als im vergangenen Jahr, aber dennoch das Doppelte dessen, was ein "normaler" Winter mit sich bringt. Deshalb würden die Honigpreise im Frühjahr auf hohem Niveau verharren und regional sogar weiter steigen, prophezeite Maske.

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