Innovativ

Kosten teilen: Sportstätten können an Wochenenden Strom von der Wirtschaft leihen

Da kommunale Sportstätten große Energiemengen nur am Wochenende und abends benötigen und Wirtschaft und Verwaltung gerade dann keinen oder nur einen geringen Leistungsbedarf haben, hat die Plan Energie Hegmanns GmbH den SportsPowerTool initiiert. Hier können Sportstätten nicht benötigten Strom von Unternehmen ausleihen.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Plan Energie Hegmanns GmbH hat mit dem SPP SportsPowerTool eine Möglichkeit für Unternehmen aus den Bereichen Industrie und Gewerbe sowie Kommunen und Sportstätten initiiert, sich Stromkosten zu teilen. Bundesweit werden nun Unternehmen und Standorte gesucht, die am Wochenende Stromkapazitäten an kommunale Sportstätten "ausleihen" wollen.

Höchstleistungen werden nur bei den wichtigen Sportereignissen an wenigen Stunden im Monat benötigt. Und zwar normalerweise am Wochenende und abends, wenn Wirtschaft und Verwaltung keinen oder nur einen geringen Leistungsbedarf haben. Ein Teil der gebrauchten Leistung wird für ein Jahr nur einmal gekauft und durch entsprechende Dispositionen dort eingesetzt, wo sie benötigt wird. Treten doch einmal Engpässe durch eine Vielzahl von gleichen Veranstaltungen in verschiedenen Stadien auf, beispielsweise bei Bundesligaspielen, wird die benötigte höhere Leistung von Unternehmen und Einrichtungen, sozusagen "ausgeliehen".

Die Plan Energie GmbH hat jetzt auch einen Stromanbieter gefunden, der die Sparmöglichkeiten durch gleichzeitige Messung verschiedener Standorte und damit die Zusammenfassung geografisch unterschiedlicher Standorte zu einem virtuellen Stromkunden im Rahmen des SPP SportsPowerPool in allen vier Regelzonen von RWE, Vattenfall, E.ON und EnBW und deren Verteilerunternehmen durch eine erhebliche Reduzierung des Leistungspreises honoriert. Um das Potenzial weiter zu erhöhen, wird interessierten Unternehmen, Kommunen und Sportstätten in der gesamten Bundesrepublik die Teilnahme am SPP SportsPowerPool angeboten. Einzige Voraussetzung ist eine Energiedatenfernausleseeinrichtung, die über einen Lastprofilspeicher verfügen muss.

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