Preissteigerungen

Kosten für Tierfutter folgen hohen Rohstoffpreisen

Auch die Kosten für Tierfutter werden von den steigenden Preisen beeinflusst, die einige Rohstoffe derzeit verteuern.

Geld ausgeben© Peter Atkins / Fotolia.com

Auch die Kosten für Tierfutter werden von den steigenden Preisen beeinflusst, die einige Rohstoffe derzeit verteuern. Dabei sind es gerade Fisch, Fleisch und Getreide, die teurer geworden sind, also die Inhaltsstoffe, die auch im Hunde- und Katzenfutter stecken. Daran schuld sind unter anderem die Ernteausfälle in den USA und die Flächenkonkurrenz durch den Energiepflanzenanbau. Dazu kommt eine gestiegene Nachfrage.

Tierfutter-Hersteller passt Preise an

„Beim Getreide hatten wir im vergangenen Jahr Preissteigerungen jenseits der 20 Prozent", sagt Jörg Lefers, Geschäftsführer des Tierfutteranbieters Allco, dem Tagesspiegel. Die mittelständische Firma musste ihre Preise zu Beginn des Jahres bereits um zwei bis fünf Prozent anpassen. Lefers hofft, die Preise eine Weile halten zu können. Ein weiteres Problem für die kleineren Anbieter ist die Tatsache, dass ein großer Teil der Waren über den Lebensmitteleinzelhandel und größere Ketten verkauft wird, die mehr Verhandlungsspielraum haben. Dadurch könne etwa Fressnapf die Preise sogar senken. Doch 2013 wird es wohl auch für den Tierbedarfs-Händler schwer, die Preise zu halten. Zudem spielt der Online-Handel auch in diesem Bereich eine immer größere Rolle.

Weiter steigende Preise erwartet

Für die kommenden Monate erwarten sowohl Lefers als auch Torsten Toeller von Fressnapf weitere Teuerungen. Die Getreidepreise könnten auf hohem Niveau bleiben, die Preise für tierische Produkte noch weiter steigen. Was davon auf den Kunden umgelegt werden muss, bleibt abzuwarten. Bereits jetzt zahlt ein Hundebesitzer im Schnitt monatlich 73 Euro für die Ernährung seines Haustiers, so der Tagesspiegel.

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