Preissteigerungen

Kosten für Berliner Museumsinsel laufen aus dem Ruder

Einem Zeitungsbericht zufolge wird die Sanierung der Berliner Museumsinsel maßgeblich teurer, außerdem verschiebe sich der geplante Öffnungstermin um drei Jahre.

Geld© emmi / Fotolia.com

Einem Zeitungsbericht zufolge wird die Sanierung der Berliner Museumsinsel maßgeblich teurer, außerdem verschiebe sich der geplante Öffnungstermin um drei Jahre. Die Hälfte des Geldes ist schon weg. Als Hintergrund werden die generell gestiegenen Kosten im Baugewerbe angeführt.

Eröffnung wohl erst 2017

Eigentlich sollte das neue Empfangsgebäude schon im kommenden Jahr fertig sein. Nun bestätigte das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung einen Bericht des Berliner "Tagesspiegel", wonach sich die Eröffnung um drei Jahre nach hinten verschiebt. Zudem würde die Sanierung der James-Simon-Galerie und des Pergamonmuseums deutlich teurer, und zwar wegen der steigenden Kosten im Baugewerbe, so ein Sprecher des Amtes. Die Museumsinsel gehört zum Weltkulturerbe der Unesco und ist eine große Attraktion für Touristen. Die zusätzlichen Kosten belasten übrigens den Bund und nicht das Land Berlin. Wie hoch die Mehrkosten sind, werde derzeit festgestellt.

Mehrkosten werden derzeit ermittelt

Laut dem Sprecher seien die Verzögerungen beim Bau auf das schwierige Gelände zurückzuführen. Deshalb habe die eigentlich für das Frühjahr 2013 geplante Grundsteinlegung auf den Herbst verschoben werden müssen. Der zunächst mit dem Projekt betrauten "Spezial-Tiefbaufirma" sei bereits vor zwei Jahren gekündigt worden; seit dem vergangenen Jahr arbeite die neue Firma - doch unter offenbar komplizierten Bedingungen. So müssten beispielsweise Pfähle unter Wasser angebracht werden, wofür man Taucher habe engagieren müssen. Klar ist: Noch vor der Grundsteinlegung ist die Hälfte der veranschlagten Baukosten bereits ausgegeben.

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