Preissteigerungen

Konkurrenz macht Rockfestivals teurer statt billiger

Gleich zwei große Rockfestivals starten im Juni 2015 zur gleichen Zeit.

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Gleich zwei große Rockfestivals starten im Juni 2015 zur gleichen Zeit. Rock am Ring ist von seiner alten Spielstätte am Nürburgring an den Flugplatz Mendig umgezogen, etwa 35 Kilometer entfernt vom ursprünglichen Veranstaltungsort. Am Ring selber findet ebenfalls ein Festival unter dem Namen "Grüne Hölle" statt. Nun könnte man meinen, zwei konkurrierende Großveranstaltungen würden sich gegenseitig die Fans streitig machen und deshalb mit niedrigeren Preisen zu punkten versuchen. Wahrscheinlich ist es aber so, dass die Tickets eher teurer werden.

Bands profitieren von konkurrierenden Rockfestivals

Der Veranstalter von "Grüne Hölle", Peter Schwenkow, hatte im vergangenen Juni eigentlich angekündigt, die Preise vielleicht sogar senken zu wollen, berichtet die Rhein-Zeitung. Doch nun findet Rock am Ring zeitgleich statt, was damals noch nicht bekannt war. Durch den Konkurrenzdruck steigen aber die Gagen für die Künstler, was wiederum höhere Eintrittspreise zur Folge haben dürfte. Trotzdem wolle man nicht auf einen anderen Termin ausweichen, so Schwenkow. Die "Festivalinflation" komme den Bands zugute, zu Lasten der Fans.

So teuer ist Rock am Ring

Rock am Ring wird seit 1985 von Marek Lieberberg veranstaltet, die letzte Veranstaltung auf dem Nürburgring fand 2014 statt. Die Preise des Rockfestivals sind im Laufe der Zeit immer teurer geworden. Startete man mit einem Ticketpreis von knapp 50 Mark (zugegebenermaßen gab es damals auch nur eine Bühne und deutlich weniger Bands), schraubten sich die Preise immer weiter in die Höhe. 2014 war man dann schon bei um die 200 Euro angekommen.

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