Elektromobilität

Kaufprämie für E-Autos: Erstmals über 4.000 Anträge

Beim Kauf eines Elektroautos kann eine Förderung vom Staat in Anspruch genommen werden. Bisher war das Interesse an der sogenannten Umweltprämie eher verhalten. Im Oktober stieg die Zahl der Anträge nun erstmals über 4.000 Stück.

Öko-Auto© Markus Mainka / Fotolia.com

Eschborn - Erstmals sind in einem Monat in Deutschland mehr als 4.000 Umweltprämien für Elektroautos beantragt worden. Im Oktober betrug die exakte Zahl der Anträge 4.037, wie das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) am Mittwoch in Eschborn bei Frankfurt berichtete. Zuvor war der September 2017 der Monat mit den meisten Anmeldungen (3.626) gewesen.

Viele Firmen beantragen Umweltprämien

Bis Ende Oktober lagen der Behörde nunmehr insgesamt 37.697 Anträge vor. Davon waren rund 22.000 Anträge für reine Elektroautos und mehr als 15.700 für Plug-In-Hybride, die einen Verbrennungsmotor haben und gleichzeitig an der Steckdose aufgeladen werden können. Knapp 17.000 Elektro-Prämien entfielen auf Privatpersonen, der Rest vor allem auf Unternehmen.

Fördermittel reichen für rund 300.000 Elektroautos

Die Kaufprämie kann seit Anfang Juli 2016 beantragt werden. Die Förderung gilt rückwirkend für Fahrzeuge, die seit dem 18. Mai 2016 gekauft wurden. Für reine Elektrowagen mit Batterie gibt es 4.000 Euro, für Hybridautos sind es 3.000 Euro. Die bis Ende Juni 2019 befristeten Fördermittel reichen für mehr als 300.000 Fahrzeuge.

Quelle: DPA

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