Preissteigerungen

Kartoffeln um rund 18 Prozent verteuert

Die aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes zeigen für die Verbraucherpreise in Rheinland-Pfalz getreu dem Bundestrend zwar eine rückläufige Teuerung in einigen Bereichen.

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Die aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes zeigen für die Verbraucherpreise in Rheinland-Pfalz getreu dem Bundestrend zwar eine rückläufige Teuerung in einigen Bereichen. Insbesondere bei Lebensmitteln mussten die Bürger aber richtig tief in die Tasche greifen.

Strom wurde teurer, Heizöl billiger

Im März 2013 lagen die Verbraucherpreise in Rheinland-Pfalz 1,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, hat sich damit der seit Anfang des Jahres zu beobachtende Trend rückläufiger Jahresteuerungsraten weiter fortgesetzt. Der nachlassende Preisdruck habe sich insbesondere bei den Energiepreisen gezeigt, die im Vergleich zum Vorjahresmonat insgesamt unverändert blieben. Dabei waren bei der Haushaltsenergie zum Teil gegenläufige Entwicklungen zu verzeichnen. Während die Strompreise (plus 10,6 Prozent) spürbar anstiegen, lagen die Preise für Heizöl unter dem Vorjahresniveau (minus 6 Prozent).

Teurer: Fleisch, Obst und Kartoffeln

Gestiegen sind dagegen die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (plus 3,3 Prozent). Insbesondere Fleisch und Fleischwaren (plus 6,1 Prozent), aber auch Obst (plus 5,8 Prozent) wurden spürbar teurer. So lagen die Preise für Schweinebraten 9,8 Prozent, für frisches Geflügelfleisch 10,9 Prozent und für Rindfleisch zum Kochen 11,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Uneinheitlich verlief die Entwicklung bei Gemüse (plus 1,6 Prozent). Während Kartoffeln 18,1 Prozent teurer waren als im März 2012, wurden Salate deutlich günstiger (Feldsalat, Rhabarber und Ähnliches: minus 13,6 Prozent.

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