Einsatz sinnvoll

Intensität der Sonneneinstrahlung: Solarwärme bundesweit nutzbar

Die Sonne scheint in ganz Deutschland so intensiv, dass bundesweit der Einsatz von Solarenergie sinnvoll ist. Von München bis Hamburg reicht die Sonneneinstrahlung aus, um bis zu 60 Prozent Energieeinsparung bei der Warmwasserbereitung zu erzielen. Die Initiative Solarwärme Plus hat jetzt zusammengestellt, wie stark die Sonne in einzelnen Regionen scheint.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

In Freiburg werden die Bundesbürger am meisten von der Sonne verwöhnt. 1150 Kilowattstunden Energie treffen hier jährlich auf einen Quadratmeter Erdoberfläche, 1100 Kilowattstunden sind es zum Beispiel in Stuttgart und Nürnberg. Wer im südlicher gelegenen München lebt, kann mit 1050 Kilowattstunden rechnen. Dabei fällt auf, dass die Unterschiede zwischen südlichen und nördlichen Regionen eher gering sind: So bringen es Berlin und Dresden auf Werte von 1000 Kilowattstunden, wie sie beispielsweise auch in Köln erreicht werden. Zum Vergleich: Mit dieser Menge kann man das Wasser für 185 Vollbäder erwärmen.

Auch in Hannover und Hamburg, wo 950 beziehungsweise 900 Kilowattstunden Solarenergie gemessen wurden, reicht nach Auskunft der Initiative Solarwärme Plus die Sonneneinstrahlung aus, um mit einer Kollektorfläche von fünf Quadratmetern etwa 60 Prozent des jährlichen Energiebedarfs für die Warmwasserbereitung eines Vier-Personenhaushaltes zu decken. Nicht die Anzahl der Sonnenstunden ist entscheidend, sondern die Energiemenge, die insgesamt auf die Erde strahlt. Denn: Selbst bei Bewölkung fängt der Kollektor Solarenergie ein.

Voraussetzung für die optimale Nutzung der Sonnenwärme ist die richtige Installation der Solarwärmeanlage. Hierfür ist der Heizungsfachbetrieb Ansprechpartner. Adressen, Informationen über Fördermittel sowie kostenlose Broschüren gibt es bei der Initiative Solarwärme Plus im Internet unter: www.solarwaerme-plus.info.

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