Preissteigerungen

Inflation ist wieder leicht gestiegen

Im Mai 2013 lagen die Verbraucherpreise in Deutschland um 1,5 Prozent höher als im Mai des vorigen Jahres.

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Im Mai 2013 lagen die Verbraucherpreise in Deutschland um 1,5 Prozent höher als im Mai des vorigen Jahres. Der Preisauftrieb hat sich damit im Mai 2013 wieder etwas verstärkt. Wie sich bereits andeutete, sind vor allem Salat, Kartoffeln und Butter teuer geworden.

Nahrungsmittel bestimmen zunehmend die Teuerungsrate

Bereits seit Januar 2012 lagen die monatlichen Teuerungsraten für Nahrungsmittel über der Gesamtteuerung. Die Preise für Nahrungsmittel insgesamt erhöhten sich im Mai 2013 binnen Jahresfrist deutlich um 5,4 Prozent. Insbesondere Gemüse (+ 12,1 Prozent) und Obst (+ 9,2 Prozent) sowie Speisefette und Speiseöle (+ 9,7 Prozent) waren erheblich teurer als ein Jahr zuvor. Auch für Fleisch und Fleischwaren (+ 5,6 Prozent) sowie für Molkereiprodukte und Eier (+ 4,3 Prozent) mussten die Verbraucher spürbar mehr als vor einem Jahr zahlen. Auch bei allen anderen Nahrungsmittelklassen gab es überdurchschnittliche Preissteigerungen, so wurden zum Beispiel Brot und Getreideerzeugnisse um 2,3 Prozent teurer.

Vor allem Güter des täglichen Bedarfs wurden teurer

Die Preise für Waren insgesamt erhöhten sich im Mai 2013 im Vergleich zu Mai 2012 um 1,9 Prozent. Vor allem bedingt durch die Preisentwicklung bei Nahrungsmitteln stiegen hier am stärksten die Preise für Verbrauchsgüter (+ 2,5 Prozent). Die Preise für Gebrauchsgüter mit mittlerer Lebensdauer lagen im Mai 2013 im Schnitt 1,5 Prozent über dem Vorjahresniveau - bei Kleidung waren es zum Beispiel nur 1,0 Prozent, bei Büchern hingegen 3,3 Prozent Steigerung. Langlebige Gebrauchsgüter waren hingegen günstiger, insbesondere Unterhaltungselektronik und Computer/IT-Technik.

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