Bundesamt für Statistik

Immobilienpreise sind in 10 Jahren um fast 50 Prozent gestiegen

Die Immobilienpreise sind zwischen 2008 und 2018 erheblich gestiegen, teilte das Bundesamt für Statistik mit. Besonders betroffen sind demnach die Großstädte. Seit 2015 legen die Preise jährlich noch kräftiger zu.

05.12.2019, 10:39 Uhr (Quelle: DPA)
Immobilie© fuxart / Fotolia.com

Aufgrund der niedrigen Zinsen investieren immer mehr Menschen in Wohneigentum. Das hat die Immobilienpreise in Deutschland in den vergangenen Jahren rasant steigen lassen, wie das Bundesamt für Statistik am Mittwoch in Berlin mitteilte. Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie für Eigentumswohnungen verteuerten sich demnach zwischen 2008 und 2018 um rund 48 Prozent. Seit 2015 hat sich die Zunahme noch einmal beschleunigt. Seither stiegen die Preise jährlich zwischen 4,7 und 7,5 Prozent.

Immobilienpreise sind je Region unterschiedlich stark gestiegen

Davon besonders betroffen sind die Großstädte. Allein zwischen 2016 und 2018 stiegen die Preise für Eigentumswohnungen in den sieben größten deutschen Städten um rund ein Viertel. Um etwa 20 Prozent legten dort im selben Zeitraum die Preise für Ein- und Zweifamilienhäusern zu. In dünn besiedelten ländlichen Kreisen gingen die Preise um mehr als 10 Prozent nach oben.

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