Preissteigerungen

Im Nahverkehr steigen die Ticket-Preise

Die Preisanpassungen im Nahverkehr sind regelmäßig Thema bei uns, und schon wieder haben weitere Verkehrsverbünde die Anhebung ihrer Preise beschlossen.

Busfahrt© Yuri Bizgaimer / Fotolia.com

Die Preisanpassungen im Nahverkehr sind regelmäßig Thema bei uns, und schon wieder haben weitere Verkehrsverbünde die Anhebung ihrer Preise beschlossen. Zeitgleich veröffentlichten der Münchner MVV und der Kölner VRS ihre Pläne für die künftige Preisgestaltung.

Preiserhöhung im Münchner Nahverkehr

Im Münchner Verkehrsverbund MVV sollen die Preise ab 14. Dezember 2014 um durchschnittlich 3,6 Prozent steigen. Abos mit monatlicher Zahlung werden ab Januar neu bepreist. Die Einzelfahrt für eine Zone beispielsweise wird von 2,60 Euro auf 2,70 Euro im Preis angehoben. Die Tageskarte fürs Gesamtnetz kostet dann nicht mehr 11,70, sondern glatte zwölf Euro. Bei den Zeitkarten wird unter anderem die IsarCard-Monatskarte für 2 Ringe teurer, diese kostet künftig 51,60 Euro (vorher 49,90 Euro). Einzelfahrkarten und Tageskarten für Kinder bleiben im Preis unverändert.

VRS erhöht 2015 und 2016 um 2,8 Prozent

Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) hat ebenfalls seine neue Preistafel für den Nahverkehr verabschiedet. Um 2,8 Prozent sollen hier die Preise im Schnitt steigen, und zwar sowohl zu Anfang 2015 als auch im Folgejahr. Dabei sollen die Einzelkarten nicht von der Preiserhöhung betroffen sein, die anderen Tarifangebote sollen "möglichst gleichmäßig angepasst" werden, wie es in der zugehörigen Pressemitteilung heißt. Ein Beispiel für die neuen Preise ist das WochenTicket für derzeit 23,30 Euro, das ab 2015 dann 24 Euro kosten wird. Das MonatsTicket wird von 87,60 Euro auf 90,20 Euro verteuert.

Als Grund für die Preiserhöhung werden gestiegene Kosten genannt, unter anderem im Energie- und Personalbereich.

Nahverkehr wird vielerorts teurer

Viele andere Nahverkehrs-Verbünde haben bereits zuvor ihre Preisanpassungen bekanntgegeben. Der Hamburger Verkehrsverbund zum Beispiel, der zum 1. Januar 2015 die Preise um durchschnittlich 2,6 Prozent anhebt. Oder der Rhein-Main-Verkehrsverbund, der im Juli eine Erhöhung um 3,45 Prozent beschlossen hatte. Auch der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr passt die Preise um durchschnittlich 3,8 Prozent nach oben an.

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