Ein Lichtlein brennt...

IfED: Kaum Umweltbelastung durch Weihnachtsbeleuchtung

Für Weihnachtsbeleuchtung werden in Deutschland 25 Millionen Kilowattstunden Strom zusätzlich benötigt. Das berechnete jetzt das Heidelberger IfED Institut für Energiedienstleistungen GmbH. Das sei kein Grund zur Besorgnis, allerdings sollten bei der Weihnachtsdekoration möglichst Strom sparende Beleuchtungsvarianten gewählt werden.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Der Stromverbrauch für die festliche Weihnachtsbeleuchtung in den deutschen Städten und Vorgärten ist kein Grund für ein schlechtes Gewissen. Das Heidelberger IfED Institut für Energiedienstleistungen GmbH schätzt, dass dafür in Deutschland während der Weihnachtszeit etwa 25 Millionen Kilowattstunden verbraucht werden. "Das entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von etwa 8700 Haushalten", erläutert Rüdiger Winkler, Leiter des IfED.

Allerdings sollten bei der Weihnachtsdekoration dennoch möglichst Strom sparende Beleuchtungsvarianten gewählt werden. Auch auf Zeitschaltuhren sollte keinesfalls verzichtet werden, das schone den Geldbeutel und das Klima. Immerhin werden bei der Erzeugung des erforderlichen Stroms in den Kraftwerken etwa 14 500 Tonnen Kohlendioxid freigesetzt. Für unbegründet halten die Heidelberger Experten die Befürchtungen der Strahlenbelastung. Selbst wenn die elektrischen oder magnetischen Felder der Lichterkette am häuslichen Weihnachtsbaum zehn bis 20 mal stärker sind als bei einem Computerbildschirm, so sei doch die Verweildauer in der Regel viel zu kurz, um ernsthafte Bedenken haben zu müssen. Viel wichtiger sei ein VDE-Zeichen, das die elektrische Sicherheit garantiere.

Auch wenn sich die Weihnachtsbeleuchtung europaweit einer großen Beliebtheit erfreut, sei das kein Vergleich zu den Amerikanern. Dort durfte in den vergangenen Jahren in einigen Orten die Weihnachtsbeleuchtungen wegen der Stromknappheit nicht vor 20 Uhr eingeschaltet werden.

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