MEX

hr-Fernsehen: Strompreise hessenweit in Frankfurt am höchsten

Der hr hat die Preise aller 50 in Hessen aktiven Stromversorger unter die Lupe genommen. 40 der Unternehmen hatten demnach zu Jahresbeginn ihre Preise im Schnitt um 3,3 Prozent erhöht. Die Sendung läuft heute um 21.15 Uhr. In der Sendung "stadt gespräch" ab 20.15 Uhr geht es um die gestiegenen Gaspreise.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Frankfurt/Main (ddp-hes/sm) - Die höchsten Strompreise in Hessen zahlen die Bürger in Frankfurt am Main. Das hat ein am Mittwoch veröffentlichter Preisvergleich des hr-Fernsehens ergeben.

In der Mainmetrople kostet demnach eine Kilowattstunde im Allgemeinen Tarif der Versorger Mainova und Süwag 17,61 Cent. Die Grundgebühr liegt bei 5,22 Euro im Monat. Im nordhessischen Frankenberg kostet der Strom laut hr deutlich weniger. Dort zahlen die Bürger 16,53 Cent je Kilowattstunde bei gleicher Grundgebühr.

Der hr hatte die Preise aller 50 in Hessen aktiven Stromversorger unter die Lupe genommen. 40 der Unternehmen hatten demnach zu Jahresbeginn ihre Preise im Schnitt um 3,3 Prozent erhöht. Die verbleibenden zehn Versorger wollen nach Angaben des hr in den kommenden Monaten nachziehen.

Das hr-Fernsehen berichtet am Donnerstagabend (21.15 Uhr) in seiner Sendung "MEX. das marktmagazin". Zuvor diskutieren der hessische Wirtschaftsminister Alois Rhiel und der Bürgermeister der hessischen Kleinstadt Wetzlar, Klaus Breidsprecher, in der Sendung "stadt gespräch" über die erhöhten Gaspreise. Während Rhiel dafür sorgen will, dass die Energiepreise künftig wieder sinken, hält Breidsprecher, gleichzeitig Aufsichtsratschef des Wetzlarer Versorgers enwag, die Erhöhungen für "notwendig und marktgerecht". Die Sendung läuft um 20.15 Uhr.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Strompreiserhöhung

    Verivox: Preislasten beim Strom sind ungleich verteilt

    Strom ist aufgrund von steigenden Netzentgelten und zusätzlichen Abgaben in den vergangenen Jahren immer teurer geworden. Auf alle Abgaben wird auch noch die Mehrwertsteuer erhoben. Das gilt für alle deutschen Haushalte. Manche trifft es aber härter als andere.

  • Stromkosten

    Verivox: Strom ist im Schnitt günstiger geworden

    Strom wird für viele deutsche Haushalte endlich günstiger. Einer Analyse von Verivox zufolge ist der Strompreis zu Beginn des Jahres im bundesweiten Schnitt gesunken. Wer ausgerechnet jetzt über eine Preiserhöhung informiert wird, sollte von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen.

  • Hochspannungsmasten

    ÜWG: Bis 31. März Berlinstrom mit Preisgarantie

    Die Strompreiswelle rollt und die Verbraucher in Deutschland sehen sich allerorten mit höheren Strom- und Gaspreisen konfrontiert. Daher sollten Haushalte in jedem Fall prüfen, ob und wo es ein besseres Stromangebot gibt. Berliner, die bis 31. März bei der ÜWG unterschreiben, sichern sich den günstigen Strom noch für ein Jahr.

  • Strompreise

    Hessen überprüft 37 Gasversorger

    "Wer überhöhte Preise fordert, muss mit einer kartellrechtlichen Untersagung rechnen. Falls in den kommenden Wochen ein Monopolmissbrauch festzustellen ist, werden wir Preissenkungen anordnen", erläuterte der hessische Wirtschaftsminister Rhiel die Initiative seines Ministeriums.

  • Strompreise

    Hessen halbiert beantragte Strompreiserhöhungen

    Statt der im Schnitt beantragten Verteuerung um rund sieben Prozent müssten die Verbraucher nun mit Preiserhebungen von knapp 3,3 Prozent rechnen, teilte die hessische Preisaufsicht im Wirtschaftsministerium gestern mit. Alle 50 hessischen Versorger hatten Anträge zur Strompreiserhöhung eingereicht.

Top