Stichprobe

Hohe Gebühren für vergessene PIN

Manche Geldinstitute verlangen hohe Gebühren, wenn Kunden eine neue Geheimzahl für ihre Bank- oder Kreditkarte bestellen. Das ist das Ergebnis einer Stichprobe unter 15 Geldinstituten durch die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Geldautomat© Christa Eder / Fotolia.com

Düsseldorf (dpa/tmn/red) - Die meisten Institute verlangten dabei fünf bis sechs Euro für die Zusendung einer neuen PIN. Allerdings gab es auch Ausreißer: Ein Geldinstitut schickte vergesslichen Kunden nicht nur eine frische Geheimzahl, sondern gleich eine neue Kreditkarte zu. Für eine Standardkarte mussten Kunden dann aber 20 Euro Gebühren bezahlen. Bei einer anderen Bank orientierten sich die Gebühren am Kontomodell - so mussten Online-Kunden zehn Euro zahlen, Kunden mit Premium-Konto hingegen gar nichts.

Elementare Vorsichtsmaßnahme

Wichtig zu beachten: Trotz solcher Gebühren sollten Bankkunden ihre Geheimzahlen nirgendwo notieren oder gar in der Geldbörse mit sich führen. Wenn nämlich Kriminelle die Karte mitsamt PIN erbeuten und das Konto leerräumen, bleibt der Kontoinhaber wegen fahrlässigen Handelns auf dem Schaden sitzen.

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