Preissteigerungen

Höhere Löhne in China verteuern Schuhe

Zumindest dann, wenn man bei Deichmann einkauft, wird man künftig mit höheren Preisen für Schuhe rechnen müssen.

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Zumindest dann, wenn man bei Deichmann einkauft, wird man künftig mit höheren Preisen für Schuhe rechnen müssen. Hintergrund sind Lohnerhöhungen für die chinesischen Arbeiter, die einen Großteil der Schuhe herstellen, aber auch höhere Rohstoffpreise.

60 Prozent aller Schuhe werden in China hergestellt

In einem Interview mit der Augsburger Allgemeinen hat der Schuhhändler Heinrich Deichmann, der das gleichnamige Familienunternehmen führt, höhere Preise angekündigt. Demnach müssten die zwischenzeitlich entstandenen höheren Lohnkosten in China ebenso wie gestiegene Rohstoffpreise in einem gewissen Umfang an die Kunden weitergegeben werden. Deichmann zufolge ließen nicht nur Billiganbieter in China fertigen, in der Volksrepublik würden 60 Prozent aller Schuhe hergestellt, weltweit. Der Unternehmer teilte dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" mit, er lasse den Großteil seines Sortiments in China herstellen, einen Teil aber auch in Vietnam.

Welche Trends für 2013 erwartet werden

Slipper sind angeblich wieder in, und noch viel angesagter seien Papst-Pantoletten, die zumindest von der Form her denen ähneln, die jedenfalls bis zur neuen Bescheidenheit Franziskus’ die kirchlichen Oberhirten in Rom trugen. Frauen tragen sie jetzt hingegen mit Pailletten verziert oder mit Krokomuster. Als besonders hip gelten Pastellfarben, auch und gerade dort, wo man sie nicht unbedingt erwartet - etwa bei Cowboystiefeln. Zudem soll die Farbe Schwarz ein großes Comeback feiern. Welche Schuhmodelle möglicherweise teurer werden als andere, lässt sich derzeit noch nicht sagen.

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