Preissteigerungen

Höhere Bußgelder sollen mehr Rücksicht erzwingen

Möglicherweise gelten schon ab April höhere Bußgelder, unter anderem für Radfahrer.

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Möglicherweise gelten schon ab April höhere Bußgelder, unter anderem für Radfahrer. Neu daran ist, dass sowohl die Radfahrer stärker zur Kasse gebeten werden sollen als auch die Autofahrer, wenn sie zum Beispiel auf einem Radweg parken. So soll mehr gegenseitige Rücksichtnahme erreicht werden.

Rücksichtnahme ist in beiden Gruppen selten geworden

Wie ein Sprecher von Bundesverkehrsminister Ramsauer am Mittwoch in Berlin mitteilte, soll mit den erhöhten Bußgeldern mehr Verkehrssicherheit erreicht werden. Sowohl Auto- als auch Radfahrer verhielten sich zunehmend rücksichtsloser, und so sollten beide Gruppen angesprochen und härter belangt werden, wenn sie sich einen Verstoß zuschulden kommen lassen. Dazu zähle beispielsweise das Parken auf einem Radweg, wofür statt bislang 15 Euro künftig 20 Euro fällig werden. Sogar verdoppelt wird das Bußgeld für solche Autofahrer, die einen eigens für Radfahrer eingerichteten Schutzstreifen blockieren (20 statt bisher 10 Euro).

Zu wenig Abschreckung durch zu geringe Strafe?

Dem Sprecher zufolge seien die Gebühren bislang so gering ausgefallen, dass manche Verstöße immer und immer wieder begangen worden waren. Nun erhofft man sich einen besseren Abschreckungseffekt. Ob es auch mehr Rad fahrende Polizeistreifen geben wird, wie immer wieder gefordert, ist indes noch offen. Gleichwohl müssen auch Radfahrer voraussichtlich ab April tiefer in die Tasche greifen: Unter anderem kostet dann Fahren ohne Licht 20 statt bislang 10 Euro, ein falsches Befahren einer Einbahnstraße 20 statt bisher 15 Euro.

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