Preissteigerungen

Hochwasser treibt Inflation weiter an

Die Inflation in Deutschland ist im Juni wieder etwas stärker angestiegen als vermutet und liegt aktuell bei 1,8 Prozent.

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Die Inflation in Deutschland ist im Juni wieder etwas stärker angestiegen als vermutet und liegt aktuell bei 1,8 Prozent. Das zumindest besagt eine vorläufige Schätzung des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden. Vor allem im Bereich der Nahrungsmittel haben sich erneut Preissteigerungen ergeben. Experten schätzen, dass dies auch mit dem Hochwasser zusammenhängt, das Transportengpässe und Ernteausfälle zur Folge hatte.

Inflation besonders bei Lebensmitteln spürbar

Lebensmittel verteuerten sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um durchschnittlich 5,4 Prozent - die Rate ist im Vergleich zum Mai gleich geblieben. Es ist der vierte Anstieg in Folge, zudem liegen Lebensmittel schon länger über der durchschnittlichen Teuerungsrate. Aber auch für viele Dienstleistungen sind die Preise gestiegen: Reisen, Hotelübernachtungen und Restaurantbesuche sind in der ersten Jahreshälfte 2013 deutlich teurer geworden. Das hängt für Ökonomen damit zusammen, dass das verfügbare Einkommen in Deutschland ebenfalls gestiegen ist.

Energiepreise sind ebenfalls gestiegen

Schließlich musste die Bürger auch für Energie wieder mehr bezahlen als im gleichen Monat des Vorjahres. Hier zogen die Preise um 3 Prozent an, von Mai auf Juni waren es 0,1 Prozent.

Die Europäische Zentralbank sieht stabile Preise bis zu einer Inflationsrate von 2 Prozent gewahrt. Nach einigen Monaten des Rückgangs hatte sich die Inflation im Mai wieder auf 1,5 Prozent erhöht. Für Juni lag die erwartete Rate bei 1,7 Prozent.

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