Preissteigerungen

Grunderwerbsteuer in Brandenburg soll steigen

Ab dem 1. Juli 2015 soll der Steuersatz beim Kauf einer Immobilie in Brandenburg von derzeit fünf Prozent auf dann 6,5 Prozent steigen. Der Beschluss steht noch aus, ein entsprechender Gesetzesentwurf liege jedoch bereits vor, wie der Baufinanzierer Interhyp mitteilt.

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Zuletzt hatten Nordrhein-Westfalen und das Saarland die Grunderwerbsteuer erhöht. Steigende Immobilienpreise und gleichzeitig niedrige Zinsen tragen dazu bei, Einnahmen in die Kassen der Länder zu spülen.

Grunderwerbsteuer sparen durch zeitigen Notartermin

Der Durchschnittspreis für eine Immobilie habe 2014 bei knapp 300.000 Euro gelegen, in Brandenburg etwas über 230.000 Euro. Das würde Mehrkosten von rund 3500 Euro bedeuten.

Wer kurz vor dem Abschluss eines Kaufes steht, kann daher Geld sparen, wenn er noch bis Ende Juni seinen Notartermin macht, rät Michiel Goris von der Interhyp AG. Das Datum auf dem Kaufvertrag ist in der Regel maßgeblich für die Höhe der Grunderwerbsteuer.

Grunderwerbsteuer unterscheidet sich nach Bundesland

Die Grunderwerbsteuer ist Ländersache und deshalb je nach Bundesland unterschiedlich hoch. Berechnet wird sie anhand des Kaufpreises; fällig wird sie beim Erwerb einer Wohnung, eines Hauses oder eines Grundstücks. Vergleichsweise niedrige Steuern zahlt man derzeit in Sachsen und Bayern (3,5 Prozent) sowie in Hamburg (4,5 Prozent). Teuer wird es in Schleswig-Holstein, dem Saarland, Nordrhein-Westfalen und bald wohl auch Brandenburg mit jeweils 6,5 Prozent.

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