Kooperation

Google und Eon arbeiten gemeinsam an Solaranlagen-Webdienst

Energieanbieter Eon und Suchmaschinengigant Google machen gemeinsame Sache bei der Einrichtung einer Internetplattform. Auf der Webseite sollen Interessierte abrufen können, ob sich das eigene Hausdach für den Bau einer Solaranlage anbietet.

SolarenergieDie Solaranlagen-Plattform von Eon und Google soll "Sunroof" heißen.© anweber / Fotolia.com

Essen - Der Energieriese Eon will bei der Vermarktung von Solaranlagen mit dem Internetkonzern Google zusammenarbeiten. Beide Unternehmen starten dazu in Deutschland - erstmals außerhalb der USA - die von Google entwickelte Internetplattform Sunroof, wie die Konzerne am Mittwoch mitteilten. Dabei werden Daten der Satellitendienste Google Earth und Maps genutzt, damit Hausbesitzer am Rechner prüfen können, ob ihr Dach für eine Solaranlage geeignet ist. Google profitiert von Lizenzgebühren. Zuerst hatte das "Handelsblatt" über die Kooperation berichtet.

Eon: Rund 1.100 Quadratkilometer eignen sich für Solaranlagen

"Mit Sunroof gelingt es uns, den Vertrieb von Solaranlagen stärker zu digitalisieren", sagte Eon-Vorstandsmitglied Karsten Wildberger. In Deutschland seien rund 1.100 Quadratkilometer Dachfläche geeignet für Solaranlagen, erklärte Eon unter Berufung auf Zahlen des Bundeswirtschaftsministeriums. Das entspricht einer Fläche halb so groß wie das Saarland. Dieses Potenzial werde bisher nur zu einem Viertel ausgeschöpft.

Quelle: DPA

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