Verträge kontrollieren

Gemeinsam wohnen: So optimieren Paare ihren Versicherungsschutz

Wenn Paare zusammenziehen, ist unter Umständen die ein oder andere Versicherung überflüssig. Kontrollieren sollte man insbesondere die Privathaftpflichtversicherung, Hausratversicherung und Risikolebensversicherung.

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Hamburg - Legen Paare ihren Hausstand zusammen, können sie ihren Versicherungsschutz optimieren. Dabei gibt es durchaus Sparpotenzial, wie der Bund der Versicherten in Henstedt-Ulzburg bei Hamburg erklärt. Denn manch ein Vertrag kann problemlos gekündigt werden. Drei Policen, auf die es ankommt:

Privathaftpflichtversicherung: Bei Partnern genügt eine Police

Hatten beide Partner eine Privathaftpflichtversicherung, kann der zuletzt geschlossene Vertrag in der Regel aufgehoben werden. Wichtig hierbei: Wurde der Vertrag, der bestehen bleiben soll, als Singletarif abgeschlossen, werden die meisten Versicherungen diesen in eine Familienpolice umstellen und die Prämie neu berechnen. Beinhaltet der verbleibende Vertrag bereits eine Familienpolice, ändert sich die Prämie nicht.

Hausratversicherungen: Wert des gemeinsamen Hausrats prüfen

Auch zwei separate Hausratversicherungen sind nicht nötig, wenn ein Paar zusammenzieht. Der Versicherer, bei dem der jüngere Vertrag besteht, ist meistens bereit, diesen aufzuheben. Ansonsten bleibt nur die ordentliche Kündigung - diese muss spätestens drei Monate vor Ablauf des Versicherungsjahres erfolgen. Die Versicherungssumme sollte überprüft und an den Wert des gemeinsamen Hausrats angepasst werden.

Bezugsrecht bei der Risikolebensversicherung anpassen

Um den Partner auch nach dem eigenen Tod versorgt zu wissen, ist eine Risikolebensversicherung sinnvoll. Das gilt insbesondere, wenn Kinder im Haushalt leben. Die Absicherung ist auch wichtig, wenn noch Kredite abzuzahlen sind. Wird eine bestehende Risikolebensversicherung in die Partnerschaft eingebracht, sollte das Bezugsrecht angepasst werden.

Quelle: DPA

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