Wimax soll kommen

Gelsen-Net legt dank DSL um 27 Prozent zu

2005 war das bislang erfolgreichste Jahr für den Gelsenkirchener Regionalcarrier, der auch in diesem Jahr viel erreichen will. Einer der Schwerpunkte liegt neben dem Ausbau des Glasfasernetzes auf dem Test der drahtlosen Wimax-Funktechnik.

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Der alternative Carrier Gelsen-Net hat eine positive vorläufige Bilanz des vergangenen Jahres gezogen und ist nach eigenen Angaben mit einem Umsatz von rund 28 Millionen Euro Umsatz und mehr als 55.000 Kunden der zweitgrößte Telefon- und Internatanbieter in der Emscher-Lippe-Region nach der Deutschen Telekom. Das Geschäftsergebnis entspricht einer Umsatzsteigerung von über 27 Prozent im Vergleich zum Jahr 2004.

Ausschlaggebend für die guten Zahlen seien vor allem die DSL-Angebote und das Bedürfnis der Kunden nach Flatrates gewesen. Die Expansion an Kunden bedingt jedoch eine verstärkte Investition in zukunftsweisende Technik. Gelsen-Net investierte im vergangenen Jahr über 1,5 Millionen Euro in den Netzausbau, der auch 2006 weiter vorangetrieben werden soll. Für das Geschäftsjahr 2006 hofft Gelsen-Net auf eine weitere Umsatzsteigerung von über 15 Prozent.

Der Blick in die Zukunft begann schon im Dezember: Als erster Anbieter in der Emscher-Lippe-Region testet Gelsen-Net seitdem die neue Wimax-Technik. Wimax (Worldwide Interoperability for Microwave Access) ist eine drahtlose Technologie, die die so genannte letzte Meile zu Firmengeländen oder Privathaushalten mit Breitbandanschlüssen überbrückt. Mit dieser Funktechnik sollen zukünftig auch Privat- und Geschäftskunden in Gelsenkirchen, Bottrop und Gladbeck, denen kein DSL-Anschluss angeboten werden kann, einen breitbandigen, schnellen Internetanschluss nutzen können. Gelsen-Net hat dazu eine Testfrequenzzuteilung von der Bundesnetzagentur erhalten.

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