Preissteigerungen

Flughafen BER wegen Schallschutz nochmal teurer

Der neue Berliner Flughafen, Code BER, hört einfach nicht auf, Schlagzeilen zu machen und war ja auch schon des Öfteren Gegenstand unseres Blogs.

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Der neue Berliner Flughafen, Code BER, hört einfach nicht auf, Schlagzeilen zu machen und war ja auch schon des Öfteren Gegenstand unseres Blogs. Jüngst gibt es wieder Neues zu berichten: Die Anwohner des Flughafens haben vor Gericht in letzter Instanz Recht bekommen, was den Schallschutz angeht. Das heißt, es kommen wohl schon wieder ungeplante Mehrkosten hinzu.

Flughafen in Wohnortnähe erfordert Schalldämmung

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig bestätigte das Urteil, nach dem der Fluglärm in den Wohngebieten tagsüber nicht lauter sein darf als 55 Dezibel. Das bedeutet nun, so der Berliner Kurier, dass die Flughafenbauer bei der Schalldämmung nachbessern müssen. Vier- bis fünfmal so teuer wie ursprünglich geplant sollen die Maßnahmen nun werden. Schätzungen gehen von Gesamtkosten von 600 bis 700 Millionen Euro aus.

11.000 Anträge in Bearbeitung

Betroffen sind rund 14.000 Wohnungen, 11.000 Anträge auf Kostenerstattung für Schalldämmungsmaßnahmen sind der Zeitung zufolge noch in Bearbeitung. Für Häuser, bei denen aufgrund ihrer Bauweise der nötige Schallschutz gar nicht hergestellt werden kann, soll eine pauschale Entschädigung von 30 Prozent des Verkehrswertes des Gebäudes gezahlt werden.

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