Preissteigerungen

Fernbusse: Ende der Kampfpreise in Sicht

In den vergangenen beiden Jahren haben sich Fernbusse für Reisen innerhalb Deutschlands auf dem Markt etabliert.

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In den vergangenen beiden Jahren haben sich Fernbusse für Reisen innerhalb Deutschlands auf dem Markt etabliert. Mit wahren Kampfpreisen bildete sich eine starke Konkurrenz zu Bahn und Mitfahrzentralen. Schon länger jedoch wird den Niedrigpreisen ein Ende prognostiziert. Wolfgang Steinbrück etwa, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Omnibusbetreiber (BDO), rechnete bereits vor knapp einem Jahr damit, dass die Busunternehmen ihre Preise erhöhen müssen. Zu wenig Gewinn könne mit Billigtickets eingefahren werden.

Hinzu kommt, dass auch die Spritpreise wieder gestiegen sind. Und tatsächlich scheint sich das Preisniveau der Fernbusse jetzt zu "normalisieren".

Sparpreise bei Fernbussen ziehen an

Die Situation der Anfangszeit hat sich mittlerweile geändert: Einige Fernbus-Anbieter zogen sich wieder aus dem umkämpften Markt zurück, Meinfernbus und Flixbus fusionierten. Die Branche scheint sich zu konsolidieren, wie auch die "Süddeutsche" meint. Damit hat wohl auch die extreme Niedrigpreis-Politik ein Ende, wie Zahlen des Marktforschungsinstituts IGES nahelegen. Bei den Normalpreisen habe sich nicht viel getan, die Sparpreise jedoch hätten sich seit Anfang des Jahres um elf Prozent verteuert.

Aktionspreise sind deutlich günstiger

Für 3,6 Cent pro Kilometer konnte man demnach im Januar mit dem Fernbus fahren, wenn man zum Aktionspreis gebucht hatte. Zuletzt waren es vier Cent, während vor der Liberalisierung des Fernbusmarktes Anfang 2013 der Kilometerpreis bei fünf Cent gelegen habe. Die Normalpreise dagegen bewegen sich aktuell bei etwa neun Cent.

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