Preissteigerungen

FDP will Radfahrer stärker zur Kasse bitten

Die Bundestagsfraktion der FDP will, dass Radfahrer die gleichen Bußgelder zahlen wie Autofahrer.

Fahrrad© monticellllo / Fotolia.com

Die Bundestagsfraktion der FDP will, dass Radfahrer die gleichen Bußgelder zahlen wie Autofahrer. Derzeit wird bei einem Verkehrsverstoß eines Radfahrers oft nur die Hälfte verlangt. Für Autofahrer sollen zudem die Bußgelder weiter steigen, zumindest wenn es nach Verkehrsminister Ramsauer geht.

"Die derzeitigen Verwarnungsgelder für Radfahrer stehen in keinem Verhältnis zum übrigen Straßenverkehr. Es ist nicht einzusehen, warum der Auto- und Radverkehr hier nicht annähernd gleichbehandelt wird", sagte Oliver Luksic, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion, den Dortmunder RuhrNachrichten.

Beiträge für Radfahrer anpassen?

Beispielsweise zahle ein Autofahrer, der beim Telefonieren am Steuer erwischt wird, derzeit 40 Euro, ein Radfahrer 25 Euro. Für Autofahrer könnte der gleiche Verstoß demnächst aber bis zu 70 Euro kosten. Im Zuge dieser Entwicklung müssten dann auch die Beträge für Radfahrer nach oben angepasst werden, meinte auch CDU-Verkehrsexperte Thomas Jarzombek im Gespräch mit der Zeitung.

Dagegen spricht sich der ADFC aus. Man solle die schwächsten Verkehrsteilnehmer schützen, statt sie zu belasten. Die Gefahren gingen eindeutig von denen Autofahrern aus

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