Rebellion

EWS fördern umweltfreundlichen Strom mit "Schönauer Sonnencent"

Die Elektrizitätswerke Schönau setzten sich für die Förderung von Photovoltaikanlagen, Kraft-Wärme-Kopplung und Biogas ein. Durch das Förderprogramm "Rebellenkraftwerke" konnten bis jetzt 604 umweltfreundliche Anlagen in Betrieb genommen werden. Seit vielen Jahren setzen sich die "Stromrebellen" für Klimaschutz und Atomausstieg ein.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Die "Schönauer Stromrebellen" liegen bei der Solarstromförderung an der Spitze im Bundesgebiet. Mit Hilfe von 20 000 Kunden förderten die Elektrizitätswerke Schönau innerhalb von dreieinhalb Jahren zwei Megawatt Photovoltaik. Hätten sich alle Energieversorger Deutschlands mit ungefähr 44 Millionen Stromkunden mit gleicher Intensität um Photovoltaik gekümmert, könnten mittlerweile 4400 Megawatt neue Solarstromanlagen in Betrieb sein. So sind es laut EWS nur 300 Megawatt.

Das deutschlandweite Förderprogramm "Rebellenkraftwerke", das auch andere dezentrale Technologien (wie zum Beispiel die Kraft-Wärme-Kopplung oder Biogasanlagen) umfasst, ermöglicht den wirtschaftlichen Betrieb von bislang 604 umweltfreundlichen Anlagen. Gespeist wird das Förderprogramm aus dem "Schönauer Sonnencent", dem Förderanteil im Stromtarif der Elektrizitätswerke Schönau.

Das Förderprogramm der Elektrizitätswerke Schönau erlangt nach dem Wegfall der zinsvergünstigten Kredite durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau zum 30. Juni 2003 noch größere Bedeutung für den wirtschaftlichen Betrieb von Photovoltaikanlagen. Daher rechnen die EWS mit einem wachsenden Ansturm auf ihr Förderprogramm und hoffen, dass die Kundenzahlen beim Stromverkauf mit diesem Ansturm Schritt halten.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Strompreise

    Neuer Versorger beim Umzug: Stromkosten könnten um Millionen sinken

    Bei den Stromkosten werden jährlich Millionen allein dadurch verschenkt, dass Verbraucher selbst bei einem Umzug nicht aktiv einen neuen Energieversorger suchen. Das zeigt eine Auswertung der Tarifexperten von Verivox.

  • Steckdose

    Hohe Stromrechnung: Kunden zahlen beim Grundversorger drauf

    Die Stromrechnung lässt sich deutlich reduzieren, wenn man den Energieanbieter wechselt. Einer Analyse zufolge zahlen Stromkunden mit einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh, die sich im Grundversorgungstarif des örtlichen Versorgers befinden, knapp 400 Euro drauf.

  • Hochspannungsmasten

    Unverzügliche Nachfolgeregelung für 100 000 Dächer-Programm gefordert

    Um die Lücke zu füllen, die durch das vorzeitige Ende des 100 000 Dächer-Programms entsteht, fordern Dr. Hermann Scheer (SPD) und Michaele Hustedt (Bündnis 90/Die Grünen) ein befristetes Zwischenprogramm bis zum Inkrafttreten der EEG-Novelle oder ein die Photovoltaik betreffendes Vorschaltgesetz zur EEG-Novelle.

  • Stromtarife

    Kurz vorm Ziel: 100 000-Dächerprogramm endet am 30. Juni

    Nur noch ein paar Tage - bis zum 30. Juni genau - haben Eigenheimbesitzer Zeit, die geplante Solarstromanlage auf dem eigenen Dach vom Bund fördern zu lassen. Anträge für das überaus erfolgreiche 100 000 Dächer-Programm können bis zu diesem Zeitpunkt noch bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau gestellt werden.

  • Stromtarife

    BP will führende Stellung in Deutschland ausbauen

    Durch die Übernahme von Veba Oel und Aral hat sich die Deutsche BP AG zum größten Öl-Unternehmen in Deutschland entwickelt. Das Unternehmen gehört zu den Marktführern im Tankstellen-, Schmierstoff- und Solargeschäft. Strategisches Ziel von BP ist es auch, auf dem Welt-Erdgasmarkt neue Wachstumspotenziale zu eröffnen.

Top