Preissteigerungen

Europavergleich: Hier steigt der Preis für Immobilien

Ein kleines Haus irgendwo in Europa – davon träumen viele Deutsche, schließlich sind es auch die Kosten für eine Unterkunft, die das Reisen so teuer machen.

Straßenverkehr© ArTo / Fotolia.com

Ein kleines Haus irgendwo in Europa – davon träumen viele Deutsche, schließlich sind es auch die Kosten für eine Unterkunft, die das Reisen so teuer machen. Aber wie ist es um die Preise bei den Immobilien derzeit bestellt? In welchen Ländern könnten die Häuser künftig teurer werden?

Wo wird der Preis für ein Haus wieder steigen?

In den meisten Ländern Europas sollte man in naher Zukunft nicht über einen Häuserkauf nachdenken. Das gilt vor allem für diejenigen, die hin und wieder einen Blick in ihren Geldbeutel werfen müssen. Da sich die Wirtschaft in der Eurozone gerade zu erholen scheint und die Zinsen niedrig bleiben, dürften die Preise für Häuser wieder steigen, berichtet das Handelsblatt und beruft sich dabei auf eine Analyse der Ratingagentur Standard and Poor’s. Hier ein kleiner Überblick:

Niederlande: Im Nordwesten steigt der Preis für ein Haus demnach um drei Prozent. 2017 wird mit einer Teuerung von 3,5 Prozent gerechnet.

Portugal: Auch hier sind die Häuserpreise am steigen. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres sind die Preise um drei Prozent nach oben gegangen.

Spanien: In dem Land im Südwesten Europas nimmt der Wert der Häuser zu. 2015 stiegen die Preise um 2,5 Prozent. 2017 soll die Preissteigerung sogar bei vier Prozent liegen.

Italien: Hier sollen die Preise 2015 noch stabil bleiben. Im kommenden Jahr sei aber mit einer Preissteigerung von 2,5 Prozent, ab 2017 sogar mit einer Teuerung von drei Prozent zu rechnen.

Großbritannien: Auch bei den Briten sieht es mit der künftigen Entwicklung für Immobilieninterssierte nicht sehr rosig aus. Die Preise werden den Analysten der Ratingagentur zufolge noch in diesem Jahr um stolze sieben Prozent in die Höhe schnellen. Danach seien nur noch moderate Preissprünge zu erwarten.

Immobilienpreise in Frankreich und Belgien

Frankreich und Belgien bilden die große Ausnahme. Bei den Franzosen sollen die Preise für Häuser bis zum Ende des Jahres eher sinken und zwar um drei Prozent. Ähnliches sei in Belgien zu erwarten: Nach der Prognose der Experten könnten die Preise um bis zu 2,5 Prozent fallen.

Und wie sieht es hierzulande aus? Vor allem in Hamburg kennen die Preise seit vielen Jahren nur eine Richtung. Allein in dem ersten Halbjahr 2015 sind die Hauspreise um fünf Prozent gestiegen.

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