Preissteigerungen

EU-Abgasnormen verteuern neue Autos

Einem Zeitungsbericht zufolge verteuert die von EU-Seite geplante Verschärfung der Abgasnormen die Entwicklung neuer Fahrzeuge deutlich.

Auspuff© Stefan Redel / Fotolia.com

Einem Zeitungsbericht zufolge verteuert die von EU-Seite geplante Verschärfung der Abgasnormen die Entwicklung neuer Fahrzeuge deutlich. Fast 1000 Euro zusätzliche Kosten müssten die Hersteller pro Fahrzeug aufbringen, hieß es unter Berufung auf eine noch unveröffentlichte Studie.

CO2-Grenzwert wird noch beraten

Über diese Kalkulation der europäischen Autoindustrie und die Studie des Internationalen Rats für sauberen Transport berichtete jüngst die Tageszeitung "Die Welt". Das CO2-Gesetz wird im Brüsseler Parlament und auch in den Mitgliedsstaaten derzeit noch beraten, es ist noch nicht beschlossen. Die Planung sieht nach momentanem Stand vor, dass ab 2020 alle in Europa zugelassenen Neuwagen nur noch maximal 95 Gramm Kohlendioxid je Kilometer ausstoßen dürfen. Dieser Wert, den Umweltschützer viel zu niedrig finden und die Autobranche viel zu hoch, wird dann auf die einzelnen Hersteller umgerechnet.

Autobranche versus Forschung

Während es in der Studie heißt, die zur Senkung des Grenzwertes notwendigen Techniken seien bereits auf dem Markt, hält die Autobranche alternative Antriebskonzepte für unverzichtbar. Ob die Begrenzung des Ausstoßes von klimaschädlichem CO2 wirklich in dieser Form umgesetzt wird, ist indes noch völlig offen. Ebensowenig steht fest, wie viel von den jetzt kommunizierten knapp 1000 Euro letztendlich auf den Endkunden umgelegt würde.

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