Statistik

Erzeugerpreise 2004 durch Öl und Stahl um 1,6 Prozent gestiegen

Die deutschen Erzeugerpreise haben im vergangenen Jahr in ähnlichem Maße angezogen wie schon im Jahr 2003 - der Index stieg gegenüber dem Vorjahr um 1,6 Prozent. Die Preise für elektrischen Strom verteuerten sich im Jahresschnitt um 2,3 Prozent.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Wiesbaden (ddp.vwd) - Die deutschen Erzeugerpreise haben 2004 in ähnlichem Maße wie im Jahr zuvor angezogen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch bekannt gab, stieg der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte im Jahresschnitt 2004 gegenüber dem Vorjahr um 1,6 Prozent. Im Jahr zuvor waren es 1,7 Prozent. Dabei hätten zwei Tendenzen die Entwicklung der Erzeugerpreise 2004 bestimmt, betonte das Bundesamt: ein starker Preisanstieg für Mineralölerzeugnisse und die Preisexplosion auf dem Stahlmarkt.

Die Preise für Mineralölerzeugnisse seien im Jahresschnitt um 6,4 Prozent gestiegen. Kraftstoffe seien zum Beispiel im Dezember um 6,6 Prozent teurer gewesen als zwölf Monate zuvor. Auffällig sei auch, dass sich die Preise für Diesel (+12,4 Prozent) erheblich stärker erhöhten als die für Benzin (+1,9). Die Preise für elektrischen Strom verteuerten sich um 2,3 Prozent.

Durch den erheblichen Anstieg der Stahlpreise habe sich in Deutschland produzierter und abgesetzter Walzstahl im Jahresschnitt um 22,6 Prozent verteuert, heißt es weiter. Im Dezember habe der Preisabstand zum Vorjahreszeitraum 37,7 Prozent betragen.

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