Gemeinwohl unterstützen

enviaM stellt 70.000 Euro für gemeinnützige Projekte zur Verfügung

Die Chemnitzer envia Mitteldeutsche Energie AG stellt 70.000 Euro für gemeinnützige Projekte in Kommunen bereit. Bei einer von Mai bis September stattfindenden Roadshow durch 21 Städte in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen können die Bürger in einem Trimmrad-Wettbewerb selbst bestimmen, wohin die Gelder fließen.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Chemnitz (red) - Die envia Mitteldeutsche Energie AG stellt 70.000 Euro für gemeinnützige Projekte in Kommunen bereit. Unter dem Motto "Mit Energie Gutes tun" wird ein 30 Meter langer Truck von Mai bis September durch 21 Städte des Netzgebietes in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen touren.

Den Kommunen unter die Arme greifen

"Als fünftgrößtes Unternehmen in den neuen Bundesländern haben wir nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine gesellschaftliche Verantwortung für Ostdeutschland. Mit der Unterstützung gemeinnütziger Projekte wollen wir den Menschen vor Ort Mut machen und zeigen, dass wir als regionaler Energiedienstleister mehr tun, als Energie zu liefern," so Dr. Wolfgang Ahlemeyer, enviaM-Vorstand Marketing/Vertrieb und Energiebeschaffung, bei der Auftaktpressekonferenz der Roadshow in Chemnitz. "Gemeinnützige Projekte sind für den sozialen Frieden und die Lebensqualität in den Gemeinden von grundlegender Bedeutung. Ihr Bestand ist angesichts leerer Kassen häufig gefährdet. Hier wollen wir den Kommunen mit unserer Aktion zur Seite stehen", so Ahlemeyer weiter.

Gelder erradeln

Um in den Genuss der finanziellen Förderung zu kommen, müssen die Kommunen in einem Städtewettbewerb gegeneinander antreten. Sie sind dabei auf die Unterstützung ihrer Bürger angewiesen. Die Einwohner sind aufgerufen, für einen guten Zweck ein wenig Energie aufzubringen. Auf zwei Trimmrädern gilt es, möglichst viele Kilometer zurückzulegen. Jedem Landessieger sind 10.000 Euro sicher. Die Stadt mit der höchsten Kilometerzahl im Netzgebiet wird für ihren Einsatz sogar mit 40.000 Euro belohnt.

Bürger entscheiden per Stimmzettel über Vergabe

Welches gemeinnützige Projekt unterstützt wird, entscheiden die Bürger am Tag des Wettbewerbs per Stimmzettel. Jede Kommune konnte maximal fünf Projekte für den Städtewettbewerb vorschlagen. An Ideen herrscht kein Mangel. Der Bogen spannt sich vom Bau von Kinderspielplätzen über die Sanierung von Schwimmhallen, den Erhalt von kulturellen Begegnungsstätten, die Anschaffung von Publikationen für Stadtbüchereien bis hin zur Unterstützung von Stiftungen für soziale Härtefälle.

In Brandenburg nehmen die Kommunen Calau, Falkenberg, Großräschen und Lübben am Städtewettbewerb teil; in Sachsen Auerbach, Flöha, Grimma, Limbach-Oberfrohna, Markkleeberg, Mittweida, Plauen, Oschatz, Wolkenstein und Wurzen; in Sachsen-Anhalt Bitterfeld, Köthen Roßlau und Thale; in Thüringen Artern, Meuselwitz und Schmölln. Um möglichst viele Bürger zum Mitmachen zu bewegen, sind in Absprache mit den Kommunen bewusst beliebte Volksfeste für den Wettbewerb ausgesucht worden. Den Auftakt macht am 20. Mai 2004 das Burgspektakel in Wolkenstein im Erzgebirge. Den Schlusspunkt setzt am 3. September 2004 das Stadtfest in Meuselwitz im Altenburger Land.

Ein Jahr kostenfreien Strombezug gewinnen

Ein Besuch lohnt sich doppelt: Wer mag, kann bei enviaM nicht nur für seine Stadt in die Pedale treten, sondern auch die enviaM-Welt der Energie im Inneren des Trucks entdecken und als Privatkunde eine kostenlose Energieberatung erhalten. Bei einem Gewinnspiel winkt als erster Preis eine Stromlieferung für ein Jahr zum Nulltarif.

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