Bilanz

Energiemix 1991/2000: Kohle und Uran wichtigste Stromquellen

Der Strom in Deutschland wurde im vergangenen Jahr zu 25 Prozent aus Stein und zu 26 Prozent aus Braunkohle gewonnen. Im Kernkraftwerken wurden 30 Prozent erzeugt.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Gut die Hälfte der deutschen Stromproduktion stammt aus Kohle: Der Beitrag der Steinkohle sank auf 25 Prozent im Jahr 2000. Zu Beginn des Jahrzehnts hatte er 28 Prozent betragen. Die vorwiegend heimische Braunkohle stellte 26 (1991: 29) Prozent der Erzeugung. Der Anteil der Kernenergie betrug 30 (27) Prozent. Das meldet der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), Berlin.

Der Beitrag der Importenergie Erdgas sei leicht auf neun (sieben) Prozent gestiegen. Der Einsatz von Erdöl, so VDEW, wurde von drei Prozent auf ein Prozent Anteil weiter zurückgefahren. Wasser- und Windkraft seien mit vier (drei) und zwei (null) Prozent verstärkt in den Energiemix eingeflossen. Sonstige Energiequellen wie erzeugte Gase, Biomasse und Müll hätten unverändert drei Prozent der gesamten Stromerzeugung in Deutschland geliefert.

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